Gefangenenmeuterei in Ecuador: mindestens 21 Tote

  • In zwei Gefängnissen in Ecuador kam es bei Aufständen zu Toten und Ausbrüchen.
  • Mindestens 21 Insassen wurden in Cotopaxi und Guayaquil getötet, viele weitere Häftlinge und Polizisten verletzt.
  • Dutzende konnten durch die Meuterei aus den Haftanstalten fliehen.
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Cotopaxi. Bei Krawallen in zwei Gefängnissen in Ecuador sind mindestens 21 Häftlinge ums Leben gekommen. In der Haftanstalt von Cotopaxi seien 13 Insassen getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. In einem Gefängnis in Guayaquil kamen nach Angaben der Behörde acht Häftlinge ums Leben. Bei den Ausschreitungen in den beiden Gefängnissen wurden zudem Dutzende Häftlinge und etwa zehn Polizisten verletzt.

Mehreren Häftlingen gelang nach Gefängnismeuterei der Ausbruch

Der Hintergrund der Kämpfe war zunächst unklar. Während der Krawalle im Gefängnis von Cotopaxi wagten zahlreiche Häftlinge die Flucht. 61 flüchtige Gefangene wurden wieder festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

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In den Haftanstalten des südamerikanischen Landes kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Im Februar waren bei heftigen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Banden in mehreren Gefängnissen in Ecuador 79 Menschen getötet worden.

RND/dpa

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