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Gedenkgottesdienst für die Opfer der Gewalttat in Potsdamer Wohnheim

  • Am Donnerstagabend wird es in Potsdam erneut einen Gedenkgottesdienst geben.
  • Es soll den Opfern der Gewalttat in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen gedacht werden.
  • Um 19 Uhr sollen die Glocken aller Potsdamer Kirchen läuten.
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Potsdam. Mit einem Gedenkgottesdienst wollen die Stadt Potsdam und die diakonische Einrichtung Oberlinhaus am Donnerstag (18 Uhr) an die Opfer der Gewalttat in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen erinnern. Zu dem Gottesdienst in der Nikolaikirche seien neben Angehörigen der Opfer und Bewohnern des Heims auch Potsdamer Bürger nach vorheriger Anmeldung eingeladen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Um 19 Uhr sollen zum Gedenken an die Opfer die Glocken aller Potsdamer Kirchen läuten.

Neben Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und dem Theologischen Vorstand des Oberlinhauses, Matthias Fichtmüller, wollen auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der Bundesbeauftragte für Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, an dem Gedenken mitwirken.

Der Besuch in der Kirche ist wegen der Corona-Einschränkungen auf 140 Plätze begrenzt. Vor der Nikolaikirche besteht die Möglichkeit, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Der Gottesdienst wird auch per Livestream übertragen.

Eine 51-jährige Mitarbeiterin des Heims soll am vergangenen Mittwoch vier Bewohner der Behinderteneinrichtung vorsätzlich getötet und eine weitere Frau schwer verletzt haben. Sie wurde nach der Tat festgenommen und einen Tag später vorläufig in die Forensik der Psychiatrie in Brandenburg/Havel gebracht.

RND/dpa

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