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Gasleck in Indien tötet mindestens acht Menschen - Hunderte Verletzte

  • In einer Industrieanlage in Südindien bricht ein Feuer aus, das ein Gasleck verursacht.
  • Das austretende Gas tötet mindestens acht Menschen, unter den Opfern soll ein achtjähriges Mädchen sein.
  • Mehrere Hundert Menschen werden verletzt und verlieren teilweise auf der Straße ihr Bewusstsein.
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Hyderabad. Wegen Gasaustritts in einer Industrieanlage in Südindien sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Beinahe Tausend Menschen in der Gegend um Vishakhapatnam (indischer Staat Andhra Pradesh) wurde am Donnerstagmorgen schlecht oder sie hatten brennende Augen oder Schwierigkeiten, zu atmen, wie ein Vertreter der Behörden, Vinay Chand, sagte. Unter den Toten sei ein achtjähriges Mädchen.

Mehrere Menschen verloren auf der Straße ihr Bewusstsein und kamen ins Krankenhaus, wie Chand sagte. Das Leck sei an einer Anlage der Firma LG Polymers entstanden. 25 Krankenwagen waren im Einsatz, um die Kranken abzutransportieren und andere von der Unfallstelle wegzuholen. In Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie mehrere Menschen auf der Straße lagen.

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Chemieunfall in Indien fordert Tote und Verletzte
0:48 min
Nach einem Gasleck in einem LG-Polymer-Werk in Indien sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.  © Reuters
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Gasleck entstand, nachdem Feuer in Anlage ausbrach

Ein Augenzeuge sagte, es habe eine Panik gegeben, als das Gas sich wie Dunst ausgebreitet habe. "Die Menschen waren atemlos in ihren Häusern und haben versucht, wegzurennen. Die Dunkelheit hat zu der Verwirrung beigetragen." Der Stadtverwaltung zufolge wurde Wasser in der Gegend versprüht, um den Einfluss des Gases zu minimieren.

Chand sagte, das Gasleck sei entstanden, nachdem ein Feuer in der Anlage ausgebrochen sei. Arbeiter hätten gerade den Wiederanlauf der Anlage vorbereitet, die wegen der Ausgangssperre in Indien vorübergehend stillgelegt worden war. Die Sperre des öffentlichen Lebens war in Indien kürzlich teils aufgehoben worden.

RND/AP

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