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Fünftes Corona-Todesopfer im Iran - Saudi-Arabien ruft Einreiseverbot aus

  • Am Samstag wurde im Iran das fünfte Corona-Todesopfer vermeldet.
  • Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums gab außerdem bekannt, die Zahl der Infektionen sei auf 28 angestiegen.
  • Saudi-Arabien teilte nach den neuen Fällen mit, dass seine Bürger nicht mehr in den Iran reisen dürften.
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Teheran. Im Iran sind mittlerweile fünf Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums meldete am Samstag den fünften Todesfall und teilte mit, dass auch die Zahl der Infektionen auf 28 angestiegen seien, inklusive der fünf Toten. Besonders besorgniserregend ist, dass es Fälle in mindestens vier Städten gab, in Teheran, Ghom, Arak und Rascht.

Tausenden Pilgern wird Einreise nach Saudi-Arabien verwehrt

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Der Ministeriumssprecher sagte, dass von den zehn zuletzt entdeckten Fällen zwei in der Hauptstadt und acht in Ghom festgestellt worden seien. Dort waren am Mittwoch zwei ältere Personen gestorben. Laut dem Sprecher waren auch die zwei Patienten in Teheran in Ghom gewesen oder hatten Verbindungen dorthin. Laut dem iranischen Gesundheitsministeriums könnten chinesische Arbeiter, die in Ghom eine Solaranlage bauen, das Virus aus China eingeschleppt haben.

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Saudi-Arabien teilte nach den neuen Fällen mit, dass seine Bürger nicht mehr in den Iran reisen dürften. Jeder, der im Iran gewesen sei, und nach Saudi-Arabien wolle, müsse erst einmal 14 Tage in Quarantäne, teilte das Königreich mit. Damit wird Tausenden Pilgern, die in die heiligen muslimischen Stätten in Mekka und Medina reisen wollen, de facto vorerst die Einreise verwehrt. Die große jährliche Pilgerfahrt Hadsch findet dieses Jahr Ende Juli statt.

RND/AP

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