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Fünfjähriger lädt zu seiner Adoption ganze Kindergartenklasse ein

  • Michaels Klassenkumpel aus dem Kindergarten sind zu seiner erweiterten Familie geworden.
  • Und deshalb war es auch eine klare Sache, dass der Fünfjährige sie alle bei seiner Adoption dabeihaben wollte.
  • Seine neuen Eltern davon zu überzeugen war kein Problem – und auch das Gericht spielte mit.
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Michael Clark Jr. aus dem US-Bundesstaat Michigan ist ein ausgelassener, geselliger Junge, der in Windeseile beinahe jeden zum Freund gewinnt. Kein Wunder also, dass seine komplette Kindergartenklasse zu Michaels Adoptionszeremonie vor Gericht erschien.

Wie das Portal Buzzfeed berichtet, verfolgte Michael, dem Anlass entsprechend feierlich mit einer blauen Weste und roter Fliege gekleidet, lächelnd neben seinen neuen Eltern sitzend die Arbeit der Richterin Patricia Gardner. Hinter ihm saßen 18 Klassenkameraden aus dem Kindergarten mit selbst gebastelten rosafarbenen Herzen und jubelten, als Michael am Ende des „Prozesses“ den klassischen Hammerschlag der Richterin mit ausführen durfte.

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Im Gerichtssaal ging es alles andere als still zu. © Quelle: Kent County Court/Facebook

„Er war wirklich total glücklich, dass alle dabei waren“, sagte David Eaton, Michaels neuer Vater, zu Buzzfeed News. „Er sieht seine Klassenkameraden als Familie an, das war also ein richtiges Highlight für ihn – und er hatte einen Riesenspaß.“ Vor einigen Jahren hatten sich Eaton und seine Frau Andrea Melvin entschlossen, Pflegeeltern zu werden – mit dem Ziel, später vielleicht ein Kind zu adoptieren. Nach einer strengen Überprüfung und einer 36-stündigen Schulung waren Eaton und seine Frau offiziell berechtigt, Pflegekinder aufzunehmen.

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Michael war schon länger als Pflegekind untergebracht. Als er im August dringend einen Platz in einer neuen Familie brauchte und das Amt sich bei Frau Melvin meldete, war die Sache für die beiden künftigen Eltern schnell klar. Andrea Melvin setzte sich ins Auto und holte Michael ab.

Es war Liebe auf den ersten Blick – bei allen Beteiligten. Als später der formelle Adoptionsantrag vorlag, kam Michaels Kindergärtnerin auf die Idee, seine Klasse mit einzuladen. Auch ihre Chefin stimmte zu – und so war die größte Hürde bei diesem formellen Akt, 18 Kindergartenkids in den Gerichtssaal zu kriegen. „Einen Bus für den Kindergarten können wir uns nicht leisten“, sagt Lehrerin Kerry McGee. „Also fragten wir herum, ob sechs oder sieben Elternteile vielleicht kurz die Arbeit unterbrechen könnten und die Kinder zum Gericht fahren. Am nächsten Morgen waren 14 dazu bereit.“ Dann kam einer der Eltern auf die Idee nachzufragen, was es denn kosten würde, einen Bus zu mieten. Daraufhin, so McKee, begann ein „magische Kettenreaktion“.

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„Ich rief unseren Busservice an, und man sagte mir, ich hätte eine Leihe zwei Wochen im Voraus anmelden müssen. Dann fragte die Fahrerin noch, wofür wir den Bus denn brauchten. Als ich ihr das erzählte, sagte sie nur: ‚Ihr könnt den Bus haben, und ich fahre ihn gratis.“ Nicht nur Michael und seine 18 Kumpels machte dieser Tag glücklich.

36 andere Kinder fanden an diesem Adoptionstag von Kent County offiziell neue Eltern.

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