Frisör-Schließzeit: Jeder Siebte griff selbst zur Schere

  • Sechs Wochen lang konnte in Deutschland niemand zum Frisör gehen.
  • Eine Umfrage zeigt nun: Viele Bürger haben selbst zur Schere gegriffen.
  • Aber einige haben das Haar auch einfach wachsen lassen.
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Berlin. Sechs Wochen lang hatten die Frisöre in Deutschland zwangsweise geschlossen - jeder siebte Bundesbürger hat sich in dieser Zeit selbst die Haare geschnitten (14 Prozent). Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich habe meine Haare wachsen lassen, trage aber weiterhin dieselbe Frisur", sagen 58 Prozent der Befragten. 11 Prozent berichten, sie hätten ihre Haare zwar wachsen lassen - sie kämmten, stylten oder bänden diese jetzt aber anders als vor der Corona-Zeit.

Weitere 11 Prozent suchten Hilfe und ließen sich die Haare von jemand anderem schneiden. Meist ging das auch gut: Insgesamt 87 Prozent der Befragten sind mit ihrem Krisen-Haarschnitt "sehr" (45) oder "eher zufrieden" (42). "Eher unzufrieden" sind 8 Prozent. Für 3 Prozent endete der Fremd-Schnitt als Katastrophe ("sehr unzufrieden"). Ein Trost: Haar-Unfälle kann man sich ab dem 4. Mai professionell beheben lassen.

dpa

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