Freundin von Nashville-Bomber warnte Polizei schon im August 2019

  • Mehr als ein Jahr vor der gewaltigen Explosion in Nashville hatte die Polizei bereits Hinweise zum verantwortlichen Bombenbauer.
  • Anthony Warners Freundin sagte Beamten im August 2019, dass er in seinem Wohnmobil Sprengsätze baute.
  • Dieses Wohnmobil explodierte am Morgen des 25. Dezember im Zentrum Nashvilles und richtete große Schäden an.
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Nashville. Die Polizei hat im vergangenen Jahr Hinweise auf eine mögliche Gefährdung durch den späteren Bomber von Nashville erhalten. Die damalige Freundin des Mannes sagte Beamten am 21. August 2019, dass dieser in seinem Wohnwagen Bomben baue, wie aus einem Polizeibericht hervorgeht. Die Polizei veröffentlichte das Dokument am Mittwoch, nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten.

Nach Angaben der Polizei hatten die Beamten die Frau aufgesucht, weil sie gegenüber ihrem Anwalt Suizid angedroht habe. Nach ihrer Warnung mit Blick auf ihren Freund Anthony Warner fuhren die Polizisten zum Haus des Verdächtigen, der jedoch nicht die Tür geöffnet habe. Aus dem Polizeibericht geht hervor, dass die Beamten im Garten des Mannes den Wohnwagen entdeckt hätten, aber nicht hineinsehen konnten, weil dieser eingezäunt war. Auf dem Grundstück seien zudem mehrere Sicherheitskameras installiert gewesen.

Motiv für die Tat ist weiter unklar

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Die Behörde teilte nun mit: „Zu keinem Zeitpunkt gab es Hinweise auf ein Verbrechen und es wurden keine Maßnahmen ergriffen.“ Nach dem Einsatz seien Informationen über den Verdächtigen an das FBI übermittelt worden, wo allerdings nichts gegen Warner vorgelegen habe. Am Wochenende hatte es geheißen, dass der 63-Jährige der Polizei nicht als Verdächtiger bekannt gewesen sei.

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Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte der Mann seinen Wohnwagen im Zentrum Nashvilles in die Luft gejagt unddabei ums Leben gekommen. Die Explosion richtete großen Sachschaden an, zudem wurden mehrere Menschen verletzt. Hätte es 15 Minuten vor der Detonation keine Warnung vom Wohnwagen ausgehend an die Nachbarn gegeben, hätte es nach Einschätzung der Ermittler mehrere Todesopfer gegeben. Das Motiv für die Tat ist weiter unklar.

RND/dpa/AP

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