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  • Freitag: Unwetter mit Starkregen und Sturm in vielen Regionen in Deutschland - Hunderte Einsätze für die Feuerwehr

Schwere Unwetter mit Starkregen und Sturm in vielen Regionen - Hunderte Einsätze

  • Schwere und teils unwetterartige Gewitter ziehen am Freitagabend über Teile Deutschlands.
  • Betroffen sind unter anderem die Region Hannover, Teile Nordrhein-Westfalens und Sachsen-Anhalts.
  • Die Feuerwehr ist dort im Dauereinsatz.
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Harzgerode. Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturm haben Polizei und Feuerwehr am Freitag in verschiedenen Teilen Deutschlands in Atem gehalten. Allein im Main-Taunus-Kreis in Hessen mussten die Einsatzkräfte bis zum Abend zu rund 500 Einsätzen ausrücken, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch über Sachsen-Anhalt zogen schwere Gewitter auf, weitere Schwerpunkte waren die Region Hannover in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - dort warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) unter anderem für Köln, Dortmund, Hamm und Münster vor schweren Gewittern mit Starkregen und Hagel.

Unwetter im Main-Taunus-Kreis in Hessen

In Hessen waren die Gewitter in Bad Soden am Taunus, Kelkheim und Liederbach besonders schlimm - dort liefen zahlreiche Keller und auch mehrere Tiefgaragen voll. Auch ein Supermarkt stand nach Polizeiangaben unter Wasser und musste ausgepumpt werden. Durch das Unwetter wurden auch mehrere Bäume entwurzelt, die teils Zufahrtstraßen blockierten, sagte der Polizeisprecher.

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In Bad Soden am Taunus musste eine durch die Stadt führende Straße zu großen Teilen gesperrt werden. Die Wassermassen seien aus höher gelegenen Stadtteilen in die Altstadt geflossen, hieß es. Menschen seien bei den Überflutungen nicht zu Schaden gekommen.

Schwere Gewitter in Sachsen-Anhalt

Schwere und teils unwetterartige Gewitter zogen am Freitag auch über Sachsen-Anhalt hinweg. Besonders heftig traf es am Nachmittag Harzgerode, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig sagte. Dort fielen binnen einer Stunde 43 Liter auf den Quadratmeter. Solche Starkregenfälle könnten gerade an Hängen wie in Harzgerode schnell zu Überflutungen oder Behinderungen führen, sagte sie.

Laut Polizei im Harz musste in dem Mittelgebirge zunächst jedoch nur eine Straße zwischen Harzgerode und Mägdesprung halbseitig gesperrt werden, weil Geröll herabstürzte. Weitere Probleme und Schäden waren demnach zunächst nicht bekannt.

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Auch in anderen Regionen in Sachsen-Anhalt gewitterte es laut DWD-Meteorologin kräftig, oft auch mit Starkregen im Gepäck. So sei am Nachmittag eine größere Zelle über den Süden des Landes hinweggezogen. Lediglich der Norden der Altmark bekam zunächst nichts ab. Laut Wetterdienst wird es auch in den kommenden Tagen wechselhaft bleiben und immer wieder Schauer und Gewitter geben. Am Dienstag könnte es dann auch im Norden Sachsen-Anhalts regnen.

Starkregen und Sturmböen in der Region Hannover

Nach der extremen Schwüle zog ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen am Freitagabend auch über die Region Hannover hinweg. In der Wedemark war die Feuerwehr zu etlichen Einsätzen ausgerückt, berichtete die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Der Deutsche Wetterdienst hatte am frühen Abend eine amtliche Unwetterwarnung für den überwiegenden Teil der Region Hannover herausgegeben. Unter anderem warnte der DWD vor heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen um die 40 Liter pro Quadratmeter pro Stunde.

RND/dpa/seb

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