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Freilaufender Kampfhund attackiert Fußgänger – Polizei schießt

Ein American Staffordshire Terrier.

Weinheim. Ein freilaufender Kampfhund hat im baden-württembergischen Weinheim mehrere Fußgänger attackiert. Der Hund biss am Mittwoch zwei Frauen im Alter von 16 und 35 Jahren sowie einen 63-Jährigen. Weil Beamte den American Staffordshire Terrier nach Angaben der Polizei nicht einfangen konnten, schossen sie auf ihn. Eine Tierärztin habe den schwer verletzten Hund dann eingeschläfert.

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Nach Angaben des 27 Jahre alten Halters hatte sein Hund sich aus einem Halsband befreit. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Tier eine Wesensprüfung in Hessen abgelegt. Es sei aber noch immer unbekannt, ob der 27 Jahre alte Hundebesitzer eine Erlaubnis für die Haltung des Tieres besessen habe, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Außerdem wisse man nicht, weshalb der Hund keinen Maulkorb getragen habe und wie er sich aus seinem Halsband habe befreien können.

Fall des Staffordshire Terriers Chico sorgte für Schlagzeilen

Hunde der Rasse American Staffordshire Terrier gelten laut Kampfhundeverordnung des Innenministeriums Baden-Württemberg als "besonders gefährlich und aggressiv". Damit besteht für sie eine Leinen- und Maulkorbpflicht, zudem benötigt man für die Haltung eine Erlaubnis des Ordnungsamts. Zuletzt hatte der Fall des Staffordshire Chico, der zwei Menschen tot biss, bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

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Von RND/dpa

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