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  • Freibad-Saison 2021: Wo öffnen Schwimmbäder? Bundesländer-Übersicht

Ab ins Wasser: Hier startet die Freibadsaison

  • Auch wenn nicht allerorts Badewetter herrscht – die Freibadsaison kann losgehen.
  • Doch wo überhaupt schon Bäder geöffnet sind, handhaben die Bundesländer sehr unterschiedlich.
  • Die Regelungen der Bundesländer im Überblick.
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Auch wenn derzeit alles andere als Badewetter herrscht, öffnen im Lande hier und dort wieder die Freibäder – oder haben es zumindest bald vor. Lange Zeit saßen Schwimmer auf dem Trockenen, das ändert sich mit den neuen Öffnungsstrategien. Bei einer Inzidenz unter 100 dürfen Freibäder grundsätzlich öffnen, dann greift die Bundesnotbremse nicht mehr. Wer jetzt schwimmen gehen will, sollte allerdings vorher unbedingt auf die Websites der örtlichen Bäder schauen, ob und unter welchen Bedingungen geöffnet wird. Denn eine einheitliche Badesaisoneröffnung gibt es auch innerhalb der einzelnen Bundesländer nicht.

Berlin

In Berlin startet die Freibadsaison am Freitag. Zunächst öffnen elf Frei- und Sommerbäder, darunter das Sommerbad Humboldthain, das Strandbad Wannsee, das Prinzenbad in Kreuzberg und das Sommerbad Pankow. Bis Mitte Juni sollen 14 weitere Bäder folgen. Am Eingang der Bäder muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Alternativ gelte auch ein Nachweis über eine überstandene Corona-Infektion oder der Nachweis einer vollständigen Impfung. In den Bädern bleiben Sprungtürme und Rutschen zunächst gesperrt, genauso wie Umkleiden und Duschen. Die Kapazität in den Becken ist begrenzt.

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Schleswig-Holstein

In der Modellregion Schleswig-Holstein ist das Schwimmen in Freibädern bereits seit Montag wieder möglich – allerdings unter bestimmten Auflagen. Termin buchen, Testen und weniger Leute im Bad gehören zu den Voraussetzungen. Doch nicht alle Bäder im dem Bundesland sind geöffnet. Einige wollen aus wirtschaftlicher Sicht erst dann mit dem Betrieb starten, wenn das Baden wieder vollständig und ohne Auflagen erlaubt ist.

Sachsen-Anhalt

Etwas enttäuscht war man in Magdeburg (Sachsen-Anhalt), als am vergangenen Wochenende dort die Strandbäder am Neustädter See und am Barleber See ihre Pforten öffneten. Trotz vereinzelter Sonnenstrahlen und immerhin klar zweistelliger Wassertemperatur hat sich kaum ein Badegast ins Wasser getraut. Magdeburg hatte als erster und bisher einziger Kreis in Sachsen-Anhalt die Sieben-Tage-Inzidenz dauerhaft unter 50 gedrückt.

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Auch in diesem Bad in Bayern wird auf Abstand geachtet. © Quelle: Armin Weigel/dpa

Hamburg

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Hamburg plant, vom kommenden Wochenende an wieder die Freibäder zu öffnen. „Freibäder können verbunden mit Testpflicht sowie (digitaler) Kontaktnachverfolgung öffnen. Das Programm zum Schwimmunterricht für Kinder wird auch in Hallenbädern ermöglicht“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Bayern

Die Landesregierung in Bayern stellte kürzlich Öffnungsmöglichkeiten für Freibadbetreiber zum Freitag, 21. Mai, in Aussicht. Die Bäder sind startklar, allerdings ist unklar, unter welchen Voraussetzungen sie öffnen dürfen. Das soll nun in Kürze mitgeteilt werden. Als Einlassbedingung ist jedenfalls schon mal ein negativer Corona-Test für alle Badegäste gesetzt. Ob es tatsächlich am Freitag losgeht, ist derzeit noch nicht absehbar.

Sachsen

Die Eröffnung der Badesaison in Sachsen verzögert sich. Ein Signal, wie es mit den Freibädern im Freistaat weitergehen soll, gibt es von der Politik bisher noch nicht. Die aktuelle sächsische Corona-Schutzverordnung gilt noch bis zum 30. Mai – bis dahin wird auch kein Freibad Tor und Tür öffnen.

Niedersachsen

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Im Landkreis Lüneburg und in Hannover sind schon einige Bäder offen, in Wolfsburg folgten weitere am Sonnabend. Niedersachsen startet langsam in die Freibadsaison. Schwimmerinnen und Schwimmer müssen sich allerorts vorab einen Termin reservieren. In Wolfsburg und Fallersleben gehört ihnen dann für eine Stunde je nach Größe des Bades eine 50-Meter Bahn – oder gleich ein halbes Becken. Dort schwimmen Gäste alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Haushalts. Mit ähnlichen Konzepten versuchen auch die Hannover-Bäder, einen Schwimmbetrieb wieder möglich zu machen.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen sind dort, wo nicht mehr die bundesweite Notbremse greift, einige wenige Freibäder geöffnet – wie beispielsweise im Kreis Coesfeld, der aufgrund niedriger Infektionszahlen zu einer Modellregion gehört. Dort wurde bereits Anfang Mai wieder ein Schwimmbad für den Publikumsverkehr geöffnet.

Hessen

In Hessen öffnen die Freibäder erst, wenn die sogenannte Stufe zwei greift. Das heißt, wenn in Landkreisen und kreisfreien Städte vor dem 17. Mai die Bundesnotbremse außer Kraft getreten ist und an 14 Tagen in Folge die Inzidenz unter 100 liegt. Das bedeutet, dass sich Schwimmerinnen und Schwimmer im hessischen Ländle noch etwas gedulden müssen.

Baden-Württemberg

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In Baden-Württemberg öffnen Freibäder in Stufe eins. Die Sieben-Tage-Inzidenz muss also unter 100 liegen, erst dann können die örtlichen Gesundheitsämter nach fünf Tagen den Eintritt in diese Stufe eines insgesamt dreistufigen Öffnungskonzepts der Landesregierung verkünden. Für Außenbereiche von Schwimmbädern aller Art und auch Badeseen mit kontrolliertem Zugang ist dann für je 20 Quadratmeter ein Gast zugelassen.

Thüringen

Im Moment ist mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Lage noch nicht klar, wann Frei- und Hallenbäder in Thüringen wieder öffnen können. Betreiber von Freibädern zeigten sich am Wochenende zum Teil sehr enttäuscht. „Die Freibadsaison ist sehr kurz, deshalb sollten auch alle schönen Tage genutzt werden können“, sagte der Leiter des Freibades Kiebitzberge, Markus Schmidt. Er hätte sich einen früheren Öffnungstermin gewünscht.

Bremen

In Bremen öffnen die Freibäder erst Anfang bis Mitte Juni – wenn sie denn dürfen. Doch noch gibt es kein Zeichen aus der Politik. Immerhin findet das Schulschwimmen in dem kleinen Bundesland weiterhin statt.

Rheinland-Pfalz

Eine klarere Ansage erfolgt dagegen in Rheinland-Pfalz. Dort sollen die Freibäder mit dem bewährten Hygienekonzept des letzten Jahres am 2. Juni in die Saison starten – vorausgesetzt, die Inzidenz ist unter 100. Während der Badezeiten dürfen sich dann maximal 250 Personen im Bad aufhalten, Duschräume bleiben in Teilen gesperrt, auf dem Gelände sind Wegeregelungen einzuhalten, teils ist ein Mundschutz zu tragen.

Mecklenburg-Vorpommern

Trotz weiterer beschlossener Lockerungen gilt in Mecklenburg-Vorpommern für Bäder noch bis zum 22. Mai die Corona-Verordnung des Landes, in der es heißt: „Im Freien angelegte Badeanstalten im Sinne von Freibädern sowie Schwimm- und Badeteiche mit Wasseraufbereitung sind für den Publikumsverkehr geschlossen.“

Saarland

Im Rahmen des Saarland-Modells sollen auch Öffnungsschritte für Freibäder kommen. Dazu müssen die Sieben-Tage-Inzidenzen in den jeweiligen Landkreisen zunächst auf einem stabilen Niveau unter 100 liegen. Ein genauer Öffnungstermin steht noch nicht fest.

Brandenburg

In Brandenburg müssen sich die Badefans noch etwas gedulden. Die Freibäder werden nicht vor dem 9. Juni 2021 öffnen. Bis dahin gilt die laufende Corona-Verordnung, die keine Öffnung für Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder sowie Thermen vorsieht.

RND/hma

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