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Frauke Ludowig zur „Miss Germany“-Wahl: „Man kann eine Karriere darauf aufbauen“

  • Erstmals gibt es bei der „Miss Germany“-Wahl am Samstagabend (15. Februar) eine reine Frauenjury.
  • Mit dabei im Team ist auch TV-Moderatorin Frauke Ludowig.
  • Die 56-Jährige sieht den Wettbewerb für die Teilnehmerinnen als mögliches Karrieresprungbrett.
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Während die „Miss Germany“-Kandidaten sich für die Wahl am Samstagabend im Europapark Rust schon stylen lassen und sich mental vorbereiten, ist auch die – erstmals komplett weibliche – Jury zu letzten Besprechungen eingetroffen. Darunter ist auch TV-Moderatorin Frauke Ludowig.

„Mir gefällt das ganz gut“, sagt sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über die Entscheidung der Veranstalter, diesmal Männer aus der Jury auszuschließen. „Mich hätte ein Mann in der Jury natürlich nicht gestört, aber die Miss Germany hat ein neues Konzept – dass ausschließlich Frauen in der Jury sind. Ich bin ganz froh, dass ich eine dieser Frauen sein darf.“ Neben Ludowig sitzt auch Ex-CSU-Politikerin und TV-Investorin Dagmar Wöhrl („Höhle der Löwen“) in der Jury.

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Frauke Ludowig: „Aussehen ist nicht alles“
1:52 min
Frauke Ludowig ist Moderatorin und Mitglied der Miss Germany Jury.  © Hannah Scheiwe/RND
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„Miss Germany 2020“ – Nach authentischen Frauen wurde gesucht

Nach „Authentic Women“, also authentischen Frauen, fahndete die „Miss Germany“-Corporation in diesem Jahr – statt des Aussehens soll die Persönlichkeit im Vordergrund stehen. So sieht es das neue Konzept vor. Was das für Ludowig konkret bedeutet? „Das Gesamtpaket muss stimmen und der große Eindruck muss toll sein“, sagt die 56-Jährige. Und weiter: „Auch wenn das bei allen so ist – eine kann ja nur gewinnen. Und da ist es dann vielleicht tatsächlich dieser Wow-Moment, dass man, wenn jemand durch die Tür kommt oder auf die Bühne geht, sagt: „Hey, das ist eine Frau, die sieht nicht nur gut aus, die macht auch einen super Job und einen tollen Eindruck und kann reden‘. Dann ist das vielleicht die Frau, die in diesem Jahr unser Land repräsentieren sollte.“

Zehn für Deutschland: Die Teilnehmerinnen zur Wahl der "Miss Germany 2020" stehen nach einer Pressekonferenz zusammen. Auf den Titel hoffen 16 junge Frauen aus ganz Deutschland. Die Wahl ist am heutigen Samstag. Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++. © Quelle: Patrick Seeger/dpa

Für Ludowig ist das Aussehen der Frauen aber trotzdem nicht unwichtig. „Das Aussehen spielt natürlich immer eine Rolle, das ist ganz klar.“ Sie vergleicht die Situation mit einer Jobbewerbung: „ Dann kann ich ja auch nicht in Schluffi-Klamotten daherkommen, ungepflegt sein und gelbe Zähne haben.“ Daher werde natürlich auch aufs Aussehen geachtet – „aber eben nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf das Auftreten, das Reden, den Gesamteindruck“.

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Die Wahl bringt den Teilnehmerinnen einen „Aufschlag in der Öffentlichkeit“

So machten die meisten Kandidatinnen auch nicht mit, weil sie unbedingt die Schönste im Land sein wollen – sondern aus anderen Gründen. Mit der dadurch gewonnenen Aufmerksamkeit und Reichweite können sie ihre persönlichen Ziele umsetzen. Ähnlich sei das auch in einigen TV-Realityshows wie „Der Bachelor“.

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„Ich glaube, da ist durchaus ein Vergleich ziehbar, denn es sind natürlich viele junge Menschen, die durch den Aufschlag in der Öffentlichkeit eine gewisse Bekanntheit erlangen“, findet Ludowig. „Ob sie das nun bei der „Miss Germany“-Wahl tun oder bei einer Castingshow, das ist dann jedem selbst überlassen“, sagt Ludowig, die nach jeder „Bachelor“-Staffel den Talk moderiert.

Aber es komme immer auch darauf an, was die Kandidatinnen daraus machen. „Ich glaube, es gibt bestimmt Missen, die machen gar nichts draus und an die erinnert man sich zwei Tage später nicht mehr. Aber wenn man es schlau anfängt, kann man auch eine Karriere darauf aufbauen.“

Mal sehen, wie sich die diesjährige „Miss Germany“ anstellt – und wer es überhaupt auf das Podium schafft.

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