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Frau lässt Stiefsohn aus Bild retuschieren und erntet Kritik: Jetzt schaltet sich die leibliche Mutter ein

  • Der Fall einer Frau, die offenbar ihren Stiefsohn aus einem Familienbild retuschieren lassen wollte, hat in den sozialen Medien hohe Wellen geschlagen.
  • Nun hat sich die leibliche Mutter des Kindes in die Diskussionen eingeschaltet.
  • In einem Posting behauptet sie, ihr Sohn werde in seiner neuen Familie nicht geliebt.
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Es ist eine Geschichte, die hohe Wellen schlägt und hitzige Diskussionen in den sozialen Medien ausgelöst hat. Es ist aber auch ein Fall, der offenbar zu Lasten eines kleinen Jungen stattfindet: Vor einigen Tagen postet eine Mutter in einer Facebook-Gruppe namens „Photoshop Fairy Connection“ die Anfrage, ob es jemanden gäbe, der ihren Stiefsohn aus einem Familienfoto rausretuschieren könne.

„Hallo! Kann irgendwer das Kind in der Mitte entfernen?“, steht in dem Screenshot der Anfrage, der daraufhin von Dem Nutzer namens Wade Cross auf Twitter geteilt wurde. 10 US-Dollar bietet die Mutter demjenigen, der den Auftrag für sie erledigt. Sie habe auch die Erlaubnis des Fotografen, schreibt sie dazu – hierzu gibt es ebenfalls einen Screenshot, der das belegt. Offenbar hat auch jemand die Retusche übernommen. Denn: Wie ein weiterer Screenshot zeigt, hat die Mutter das Familienfoto ohne den Stiefsohn später als Profilbild eingeladen.

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Der Tweet des Mannes sorgt für jede Menge Aufsehen, ein regelrechter Shitstorm mit Blick auf die Mutter ist die Folge. Diese wird von den Nutzern harsch kritisiert, außerdem kommt jede Menge Mitgefühl mit dem scheinbar ungewollten Stiefsohn auf.

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Nun hat sich via Facebook die leibliche Mutter des Jungen gemeldet, der aus dem Foto retuschiert wurde. Zunächst waren in den Kommentaren vermeintliche Erklärungen aufgetaucht, die besagten, die leibliche Mutter habe gefordert, ihren Sohn aus den Bildern zu retuschieren, weil sie nicht wolle, dass Bilder ihres Kindes in den sozialen Medien verbreitet werden.

Doch das, was die Frau, die bei Facebook unter dem Namen „Las Sa“ auftritt, in ihrem Posting schreibt, lässt anderes vermuten. Sie schreibt: „Das mag ein wenig verwirrend zu lesen sein. Ich bin die Mutter des Jungen. Ich habe nie gesagt, dass er aus dem Bild entfernt werden soll. Ich dürfte das nicht, wenn er bei seinem Vater ist und ein neues Leben hat. All das ist seit fünf Jahren ein Albtraum, aber das Timing Gottes ist wieder mal perfekt. Sie [die Stiefmutter und ihr Mann, Anm. d. Red.] haben Facebook wegen dieser Diskussion gelöscht. Aber sie können nicht all die Screenshots löschen, die ich gemacht habe, um vor Gericht zu beweisen, dass mein Sohn dort nicht geliebt wird und nicht willkommen ist.“

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© Quelle: Facebook

In einem weiteren Kommentar schreibt die Frau, sie verstecke all diese Postings vor ihrem Sohn, um ihn nicht zu verletzen. Mit Bezug auf das von ihr angedeutete Gerichtsverfahren, in dem sie offenbar das Sorgerecht für ihr Kind einklagen möchte, erhält sie in den Kommentaren viel Unterstützung anderer Nutzer.

RND/liz

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