Frau in Auto angezündet: Ehemann zu lebenslanger Haft verurteilt

  • Ein Mann ist vom Landgericht Ellwangen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
  • Der 45-Jährige hatte seine Ehefrau demnach heimtückisch getötet.
  • Auf dem Weg zur Arbeit haben er sie abgefangen, geschlagen und mit Benzin übergossen.
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Ellwangen. Weil er seine Frau in ihrem Auto mit Benzin übergossen und angezündet hat, ist ein Mann vor dem Landgericht in Ellwangen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der 48-Jährige seine von ihm getrennt lebende Ehefrau heimtückisch getötet hat. Der Tat in Gerabronn im Kreis Schwäbisch Hall war ein Streit um ein Wohnhaus und den Unterhalt vorangegangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Frau starb an “explosionsartiger Verpuffung”

"Getragen von einem absoluten Vernichtungswillen" hatte der Deutsche nach Überzeugung des Gerichts die 45-Jährige Mitte November vergangenen Jahres auf dem Weg zu Arbeit abgefangen, geschlagen und mit Benzin übergossen.

Die Frau konnte laut Anklage kurz aus ihrem Wagen fliehen. Ihr Mann hatte sie aber wieder hineingeschoben und eine brennende Zigarette ins Fahrzeug geworfen. Der Anklage nach starb die Frau an der folgenden “explosionsartigen Verpuffung”.

RND/dpa

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