Französische Kunstflugstaffel ehrt Krankenhaus-Angestellte

  • Nach dem französischen Nationalfeiertag überfliegt die Kunstflugstaffel der Patrouille de France zahlreiche Krankenhäuser.
  • Ab Mittwoch sollen so vor allem Pflegekräfte, Ärzte sowie weitere Einsatzkräfte in ganz Frankreich geehrt werden.
  • Damit sich nicht zu viele Menschen versammeln, empfiehlt die Flugstaffel, das Luftspektakel vom Balkon aus zu beobachten.
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Paris. Die Kunstflugstaffel der französischen Luftwaffe ehrt Pflegekräfte und Ärzte mit einer landesweiten Tournee über mehrere Krankenhäuser. Die Alpha Jets der Patrouille de France flogen am Mittwochnachmittag über sechs Kliniken im Großraum Paris fliegen. Am Donnerstag und Freitag sollen die Jets über Krankenhäuser in der ostfranzösischen Region Grand Est und dem Südwesten des Landes fliegen, kündigte die Patrouille de France auf Twitter an. Die in den französischen Nationalfarben gehaltenen Jets sprühen dabei unter anderem die Tricolore in den Himmel und fliegen verschiedene Formationen.

Damit sich angesichts der Coronavirus-Pandemie nicht zu viele Menschen an einem Ort versammeln, empfahl die Flugstaffel, das Luftspektakel vom Balkon aus zu beobachten. Die Patrouille de France hatte bereits am Dienstag während der Zeremonie zum französischen Nationalfeiertag 14. Juli die Nationalfarben in den Himmel über Paris gesprüht. Bei der kleiner als gewöhnlich ausfallenden Zeremonie mit Staatschef Emmanuel Macron waren in diesem Jahr vor allem Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Einsatzkräfte für ihre Arbeit geehrt worden.

30 000 Franzosen an Corona gestorben

Im schwer von der Pandemie getroffenen Elsass sollen die Jets unter anderem über die Krankenhäuser in Colmar, Mülhausen (Mulhouse) und Straßburg fliegen. Frankreich hat seit Beginn der Gesundheitskrise mehr als 30 000 Todesfälle in Folge einer Infektion mit dem Virus verzeichnet. Vor der Klinik im südelsässischen Mülhausen war im Frühjahr mehrere Wochen lang ein Armeekrankenhaus zur Unterstützung aufgebaut gewesen, da die Intensivstationen der Region überlastet waren.

RND/dpa

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