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Folge des Klimawandels

Hitzesommer kostete 10.000 Menschen in Frankreich das Leben

Menschen kühlen sich bei Temperaturen von 42 Grad in der Nähe des Eiffelturms in Paris ab (Archivfoto).

Menschen kühlen sich bei Temperaturen von 42 Grad in der Nähe des Eiffelturms in Paris ab (Archivfoto).

Paris. Der extrem heiße Sommer in diesem Jahr hat in Frankreich nach Berechnungen der Gesundheitsbehörden rund 10.000 Menschen das Leben gekostet. Zwischen dem 1. Juni und 15. September habe es 10.420 mehr Tote als für den Zeitraum üblich gegeben, teilten die Behörden am Dienstag in Paris mit. Das sei ein Plus von 6,1 Prozent.

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Während der drei Hitzewellen im Sommer habe es sogar 16,7 Prozent mehr Todesfälle als durchschnittlich gegeben. Vor allem betroffen waren ältere Menschen ab 75 Jahre. Auch sieben tödliche Arbeitsunfälle wurden der großen Hitze zugerechnet. Der Sommer 2022 war nach dem Rekordsommer 2003 der zweitheißeste in Frankreich seit 1900.

Die Bilanz unterstreiche die Wichtigkeit davon, sich bereits im Vorfeld von Hitzeperioden auf deren Auswirkungen vorzubereiten, hieß es von den Gesundheitsbehörden. Außerdem zeige sich, wie notwendig es sei, Strategien zur Anpassung an den Klimawandel weiterzuentwickeln, um die Folgen überall im Land abzuschwächen. Hitzewellen seien keine Ausnahmeerscheinung mehr und hätten große Auswirkungen auf die Gesundheit.

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RND/dpa

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