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Entscheidung hat symbolischen Charakter

Auf Antrag der Grünen: Stadt Frankfurt ächtet das M- und das N-Wort

Wie in der Jüterboger Mohrenapotheke glaubt man fast nirgendwo, dass der Start des Digitalen Impfpasses bis Montag gelingt.

Auch in Jüterbog (Brandenburg) existiert eine Mohren-Apotheke.

Frankfurt. Die Stadt Frankfurt hat sich lange damit beschäftigt, ob dieser Schritt gegangen werden soll oder nicht. Der kritische Umgang mit dem M- und dem N-Wort ist nun manifestiert. Doch welche Konsequenz hat eine Verbannung? Das M-Wort tragen viele Apotheken in ihrem Namen. Es findet sich teilweise auf denkmal­geschützten Häusern wieder.

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Den Grünen war dies egal. Sie wollten zunächst eine klare Haltung gegen diese Begriffe erreichen. Und dies ist ihnen gelungen: Das Stadtparlament Frankfurt folgte dem Antrag, das M- und das N-Wort zu ächten. Die Entscheidung hat insbesondere einen symbolischen Charakter. Und sie soll die Menschen in Frankfurt aufklären und sensibilisieren.

„In anderen Kontexten machen wir das immer. Wir sagen Kindern, dass sie in bestimmten Räumen nicht fluchen sollen oder bestimmte Wörter nicht sagen sollen – oder darauf achten sollen, dass sie nichts sagen, was andere Menschen verletzt. Und ich glaube, das ist einfach das, was dieser Antrag mitbringt“, sagte die Frankfurter Stadtverordnete Mirrianne Mahn gegenüber RTL.

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Vor rund einem Jahr hatte bereits das Stadtparlament Kassel entschieden, dass das Wort „Mohr“ geächtet werden soll. Dort wird seitdem darüber diskutiert, ob die örtliche Mohrenapotheke einen anderen Namen wählen muss. Eine Einigung wurde noch nicht erzielt. Es geht aber auch anders: In Frankfurt wurde die Mohrenapotheke in Zeil-Apotheke umbenannt. Ein Problem ist dort allerdings, dass der alte Name in das denkmal­geschützte Gebäude eingemeißelt ist.

RND/che

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