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Tritte und Schläge: Polizeieinsatz in Frankfurt sorgt für Kritik

  • Nach einem Polizeieinsatz in Frankfurt sind dienstrechtliche Maßnahmen gegen einen Polizisten eingeleitet worden.
  • In den sozialen Netzwerken kursiert ein Video von dem Einsatz.
  • Der Film zeigt Tritte und Schläge des Polizisten.
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Frankfurt/Main. Nach einem Polizeieinsatz im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen sind dienstrechtliche Maßnahmen gegen einen Polizisten eingeleitet worden. Dabei geht es um den Vorwurf von Polizeibrutalität bei einer Festnahme. Nach Angaben der Polizei hatten die Beamten einer alkoholisierten Gruppe einen Platzverweis erteilt. Dabei sei ein 29 Jahre alter Mann "zu Boden gebracht" und sein Widerstand gebrochen worden, so die Polizei.

Video zeigt Tritte und Schläge

Ein in sozialen Netzwerken kursierendes Handy-Video zeigt Tritte und Schläge. Es soll "zu unzulässiger Gewaltanwendung seitens der Polizeibeamten gegen den am Boden liegenden Tatverdächtigen gekommen sein", hieß es in der Polizeimitteilung dazu. In dieser Phase habe sich der Einsatzleiter eingeschaltet, einen Polizeibeamten zur Seite genommen und den Vorfall später intern gemeldet. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft habe Kenntnis von dem Vorfall, hieß es.

"Eine am Boden liegende und fixierte Person zu treten, ist durch nichts zu rechtfertigen", sagte Hermann Schaus, der innenpolitische Sprecher der Linken im hessischen Landtag. "Dass bei der Szene nur zwei von etwa 20 der anwesenden Polizeibeamtinnen und – beamten dagegen einschreiten, oder kritisierende Beobachter der Szene angreifen und durch den Einsatz von Pfefferspray zu vertreiben versuchen, macht mich fassungslos."

RND/dpa

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