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Flugzeugabsturz vor Java: 43 Opfer identifiziert - Suche eingestellt

  • Zwei Wochen nach dem Flugzeugabsturz vor der indonesischen Insel Java sind 43 der 62 Opfer identifiziert worden.
  • 320 Behälter mit menschlichen Überresten seien an Land gebracht worden, sagte ein Ermittler.
  • Die Suche nach Leichenteilen werde nun eingestellt, nach dem Stimmenrekorder wird weiter gesucht.
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Jakarta. Knapp zwei Wochen nach dem Flugzeugunglück vor Java haben die Behörden 43 Opfer identifiziert. Die Suche nach weiteren Leichenteilen sei am Donnerstag eingestellt worden, sagte der Chef der nationalen Such- und Rettungsagentur. Mehr als 320 Behälter mit menschlichen Überresten seien an Land gebracht worden. Insgesamt waren 62 Menschen an Bord der Maschine der Sriwijaya Air, als diese am 9. Januar kurz nach dem Start in Jakarta ins Meer stürzte.

Der Leiter des Nationalen Verkehrssicherheitskomitees (KNKT), Soerjanto Tjahjono, sagte, die Suche nach dem Stimmenrekorder aus dem Cockpit werde aber fortgesetzt. Er liegt vermutlich unter zahlreichen Trümmerteilen begraben.

Ermittlungen zur Unglücksursache: Flugdatenschreiber wird noch ausgewertet

Der Flugdatenschreiber war hingegen bereits wenige Tage nach dem Absturz entdeckt worden, die Informationen werden derzeit noch ausgewertet. Die Behörden erhoffen sich, dadurch Klarheit über die Ursache der Tragödie zu bekommen. Ein vorläufiger Bericht solle innerhalb von 30 Tagen nach dem Absturz veröffentlicht werden, so das Komitee.

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Die Boeing 737-500 war bei starkem Regen im Meer zerschellt. Sie war auf dem Weg nach Pontianak auf Borneo. Die Trümmer wurden zwischen den Inseln Laki Island und Lancang Island gefunden.

RND/dpa

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