Frau hat Skelett ihres Ehemanns im Gepäck – am Münchner Flughafen gestoppt

  • Einen gruseligen Fund machen Zollbeamte am Münchner Flughafen.
  • Eine Frau hat das Skelett ihres verstorbenen Ehemanns im Gepäck.
  • Am Ende darf sie weiterreisen, Bundespolizei und Staatsanwaltschaft sehen keine strafrechtliche Relevanz.
Anzeige
Anzeige

München. Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Die Aufnahme zeigt ein Röntgenbild von einer Holzkiste mit den Gebeinen von einem Mann am Flughafen München. © Quelle: Bundespolizei/dpa
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen