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57 Flüchtlinge auf 135 Einwohner: Flüchtlingsproblematik im Dorf Mark Schönstädt

In diesen Mark Schönstädter Wohnblock aus den Sechzigerjahren leben die Familien aus Afghanistan, Libyen und Georgien.

Flüchtlinge kommen nicht nur in Großstädten unter, sondern auch in kleinen Siedlungen. Mark Schönstädt ist eine von diesen Siedlungen im Landkreis Leipzig. Zu den bisherigen 135 Bewohnern stoßen nun 57 Asylbewerber dazu. Das stellt die Siedlung vor neue Herausforderungen: Denn der Ort ist auf großen Zuwachs nicht vorbereitet, wie die Leipziger Volkszeitung berichtet.

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Die Bevölkerung zeigt sich besorgt: „Ich bekam einen Schreck“, sagte Cornelia Hanspach, Leiterin des Demokratieprojektes „Weltoffenes Wurzener Land“, als sie davon erfuhr. Nicht aus Fremdenhass, sondern aus Sorge. In der Siedlung gebe es keine Einkaufsmöglichkeiten, Busse fahren unregelmäßig und dürfen nur von Geimpften benutzt werden.

Man habe einen Rundbrief an alle Kommunen geschrieben, wer Kapazitäten hätte. Niemand habe sich gemeldet. Daher folgte man dem Schlüsselprinzip. Demnach war die Gemeinde Lossatal an der Reihe. Die Gemeinde sei „vielleicht nicht perfekt“, aber man könne günstig Wohnungen mieten, nicht so wie in Großstädten, sagte Henry Graichen (CDU), der Landrat des Landkreises Leipzig gegenüber der LVZ.

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RND/vkoe

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