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  • Florida: Unbekannte ritzen „Trump“ in Seekuh – Bundesbehörde ermittelt

Wort „Trump“ in gefährdete Rundschwanzseekuh geritzt – Bundesbehörde ermittelt

  • Eine übel zugerichtete Rundschwanzseekuh ist am Wochenende an der Küste Floridas entdeckt worden.
  • Unbekannte hatten das Wort „Trump“ in den Rücken des Tieres geritzt.
  • Eine Bundesbehörde ermittelt jetzt wegen Tierquälerei.
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Inverness. Der United States Fish and Wildlife Service, eine dem US-Innenministerium unterstellte Naturschutzbehörde, ermittelt wegen Tierquälerei einer Rundschwanzseekuh in Florida. Unbekannte hatten dem gefährdeten Karibik-Manati das Wort „Trump“ auf den Körper geritzt, berichtet die Zeitung „Citrus County Chronicle“, die auch Fotos des Tieres mit dem Schriftzug zeigt.

Die so zugerichtete Rundschwanzseekuh sei am Sonntag im Quellgebiet des Homosassa River in Florida entdeckt worden. Der United States Fish and Wildlife Service sucht jetzt Zeugen der Tat. Behördenmitarbeiter Craig Cavanna sagte der Zeitung, man gehe Hinweisen nach, konkreter wollte er sich aber in Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Das Quälen einer Rundschwanzseekuh, bei der es sich um eine gefährdete Art handele, sei ein Bundesverbrechen, dem Verursacher drohten bis zu 50.000 Dollar Strafe und ein Jahr Gefängnis, sagte Cavanna weiter.

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Der Karibik-Manati ist an den Küsten des Golfs von Mexiko und der Karibik sowie an den Atlantikküsten Brasiliens und Venezuelas zuhause. Er lebt im flachen Küstenwasser und dringt oft in die Flüsse vor. Auf dem Gebiet der USA gibt es eine Population von 6300 Manatis, die alle in den Küstengewässern Floridas leben. Dort haben sie auch den Spitznamen „sanfte Riesen“.

RND/seb

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