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Suche nach vermissten Migranten vor Küste Floridas wird beendet

Vor der Küste Floridas ist ein Boot mit Migranten gekentert - nur einer überlebte. (Archivfoto)

Nach der Havarie eines Migrantenbootes vor der Küste Floridas gibt es so gut wie keine Hoffnung mehr, irgendeinen der mehr als 30 Vermissten noch lebend zu finden. Die aktive Suche nach möglichen Überlebenden werde am Donnerstagabend beendet, sollte es keine neuen Anhaltspunkte geben, teilte die Küstenwache mit. Ein Insasse überlebte, fünf Leichen wurden geborgen und 34 weitere Menschen werden noch vermisst und sind vermutlich ebenfalls tot.

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Die Migranten waren auf dem Weg von der Inselgruppe Bimini in den Bahamas Richtung Florida, als ihr sieben Meter langes Boot am vergangenen Samstagabend kenterte. Am Dienstag wurde ein Überlebender entdeckt, der sich an den Rumpf des Bootes klammerte. Er sagte, keiner der Insassen habe eine Schwimmweste getragen.

Ermittlungen gegen mutmaßliche Schleuser aufgenommen

Die Küstenwache hatte wegen des turbulenten Golfstroms schon von Anfang an wenig Hoffnung, noch Überlebende in der Gegend zu finden. „Wir glauben nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass noch jemand überlebt hat“, sagte Jo-Ann Burdian von der Küstenwache am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Man habe die Gegend mehrmals bei guter Sicht überflogen und durchkämmt, ohne Erfolg.

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Ermittler des Ministeriums für Heimatschutz nahmen eine Untersuchung gegen mutmaßliche Schleuser auf, die vermutlich die Überfahrt organisiert hatten. Der zuständige Ermittler Anthony Salisbury wollte sich nicht zur Nationalität der Bootsinsassen äußer. Man gehe aber davon aus, dass der einzige Überlebende ein Opfer sei und kein Verdächtiger, sagte er.

RND/AP

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