Mann kauft sich mit Corona-Hilfen einen Lamborghini für über 300.000 Dollar

  • Statt sein Unternehmen zu retten, macht sich ein Mann aus Florida von den vier Millionen Dollar Corona-Hilfen ein Leben in Saus und Braus.
  • Der 29-Jährige gibt das Geld für einen teuren Sportwagen, Luxushotels und Schmuck aus.
  • Ein Unfall wird ihm schließlich zum Verhängnis.
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Miami. In der Corona-Krise geraten viele kleine Unternehmen ins Schlingern. Um diesen Geschäften zu helfen, stellen Regierungen weltweit Soforthilfen zur Verfügung, auch im US-Staat Florida. Dort nutzte ein 29-Jähriger die knapp vier Millionen Dollar allerdings nicht, um sein Unternehmen am Laufen zu halten - er kaufte sich stattdessen einen teuren italienischen Sportwagen, wie das US-Justizministerium mitteilte. Der Fall flog auf, weil das Auto in eine Unfallflucht verwickelt war.

Laut „Miami Herald“ erhielt der 29-Jährige insgesamt vier Millionen Dollar Corona-Hilfe für sein in Südflorida ansässiges Umzugsunternehmen. Doch statt das Geld wie in seinem Antrag angegeben zur Unterstützung seiner Mitarbeiter zu verwenden, kaufte der Mann als erstes einen Lamborghini Huracan Evo für 318.497 Dollar. Der stand natürlich genauso wenig auf der von der Regierung bewilligten Ausgabenliste wie die Tausenden Dollar, die der Mann in Dating-Webseiten, Kleidung, Schmuck und Übernachtungen in Luxushotels investierte.

Nachdem eine Unfallflucht am 11. Juli mit dem Lamborghini des Mannes in Verbindung gebracht werden konnte, wurde der 29-Jährige am Freitag festgenommen und angeklagt. Im Oktober soll er sich unter anderem wegen Betrugs vor Gericht verantworten.

RND/seb

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