Wegen Corona: Zehntausende Flamingos bevölkern Indiens Metropole Mumbai

  • Die indische Metropole Mumbai wird jedes Jahr von vielen Rosaflamingos heimgesucht.
  • Doch im Gegensatz zum Vorjahr ist die Population um 25 Prozent gestiegen.
  • Durch das verhängte Ausgangsverbot in der Corona-Krise lassen sich die Flamingos auch in Feuchtgebieten nieder, wo normalerweise Menschen sind.
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Jedes Jahr kommen von November bis Mai Tausende Rosaflamingos nach Mumbai. Nun sind wegen der Quarantäne in der bevölkerungsreichsten Stadt Indiens viel mehr Flamingos verzeichnet worden als in den Jahren zuvor, wie die amerikanische Nachrichtenseite “CNN” berichtet.

Laut Rahul Khot, stellvertretender Direktor der Bombay Natural History Society (BNHS), die die Flamingos überwacht, ziehen die Vögel traditionell zur Fütterung in das Gebiet. Gegenüber dem Vorjahr ist die Flamingopopulation gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gestiegen. Zum einen, weil dies ein gutes Brutjahr war, aber auch, weil die Anzahl der Feuchtgebiete zugenommen hat.

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Das führt dazu, dass sich mehr Algen gebildet haben. Schätzungen zufolge soll die Population 150.000 Flamingos überschritten haben. “Sie werden von Orten gemeldet, an denen sie früher weniger gemeldet wurden, weil dort derzeit keine menschlichen Aktivitäten stattfinden”, sagte Khot. “Durch die Beseitigung des menschlichen Drucks auf die Umwelt können wir die Bedeutung der Feuchtgebiete in Mumbai einschätzen”, fügte er hinzu.

RND/kiel

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