Finnentrop: Messerangriff an Schule ging langer Streit voraus

  • Ein langer Streit zwischen zwei Gruppen ging dem Messerangriff auf einem Schulhof von von Finnentrop voraus
  • Durch Stiche waren zwei Beteiligte und ein Schlichter verletzt worden.
  • Einer der beiden Schwerverletzten wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen, die Mordkommission ermittelt.
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Finnentrop. Einem Messerangriff auf einem Schulhof in Finnentrop mit drei Verletzten war Ermittlern zufolge eine schon länger schwelende Auseinandersetzung vorausgegangen. Bei dem Vorfall in der sauerländischen Stadt waren drei Jugendliche am Montag teilweise schwer verletzt worden. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, schon seit längerer Zeit habe es Streit zwischen zwei Gruppen gegeben. Wegen des jugendlichen Alters der Beteiligten machten die Ermittler keine Detailangaben.

Den Schwerverletzten von Finnentrop geht es deutlich besser

Den zwei Schwerverletzten gehe es deutlich besser, berichtete der Sprecher. Mindestens einer der beiden sei wieder aus dem Krankenhaus entlassen und bereits von der Polizei vernommen worden. Zum Inhalt äußerte sich die Polizei im Kreis Olpe nicht. Auch einige Lehrer und Mitschüler seien befragt worden.

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In den Streit in einer Unterrichtspause waren fünf Schüler zwischen 15 und 17 Jahren verwickelt. Einer hatte ein Messer gezogen. Zwei unmittelbar Beteiligte und ein vermutlicher „Schlichter“ wurden verletzt.

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Zwei 17-jährige Brüder waren als Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft Siegen und Mordkommission Hagen dauerten an.

RD/dpa

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