Feuerwehr sucht wieder nach Opfern des Dammbruchs in Brasilien

  • In Brasilien hat die Feuerwehr die Suche nach Opfern des Dammbruchs von Brumadinho wieder aufgenommen.
  • Die Suchaktion war wegen der Corona-Pandemie gestoppt worden.
  • Im Januar 2019 waren bei der Tragödie mindesten 259 Menschen gestorben.
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Belo Horizonte. Die Feuerwehr hat die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Suche nach den Opfern des Dammbruchs in Brumadinho im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais wieder aufgenommen. Dies berichtete das Nachrichtenportal "G1" unter Berufung auf die Einsatzkräfte am Donnerstag (Ortszeit). Die Suchaktion war vor der Unterbrechung im März seit dem Unglück im Januar 2019 gelaufen und hatte nicht einmal an Weihnachten gestoppt.

Becken für sicher befunden

Mindestens 259 Menschen waren gestorben, als der Damm an der Mine Córrego do Feijão brach. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho hinweg und begrub Menschen, Häuser und Tiere unter sich. Nach elf Verschütteten wurde immer noch und wird nun wieder gesucht.

Die brasilianische Tochter des deutschen Prüfunternehmens TÜV Süd hatte kurz vor dem Dammbruch die Rückhaltebecken geprüft und für sicher befunden. Die brasilianische Justiz nahm die Anklage gegen den Bergbaukonzern Vale und die Tochterfirma von TÜV Süd sowie 16 Mitarbeiter der beiden Unternehmen wegen Mordes an.

RND/dpa

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