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Feuerwehr sucht immer noch nach Pyton in Bochumer Kita: „Drehen jeden Bauklotz um“

  • Am Montag entdeckte eine Erzieherin eine Schlangenhaut in einer Bochumer Kita.
  • Sie gehört Einschätzungen zufolge zu einer etwa 1,5 Meter langen Würgeschlange.
  • Seit dem Fund suchen Feuerwehr und Experten nach der Pyton - bisher vergeblich.
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Bochum. Die in einem Kindergarten-Keller in Bochum gefundene Schlangenhaut gehört nach Experteneinschätzung wahrscheinlich zu einem Teppich-Pyton. Die auf 1,30 bis 1,50 Meter Länge geschätzte Würgeschlange sei zwar nicht giftig, ihr Biss sei aber äußerst schmerzhaft, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Bochum am Dienstag. Von dem Reptil fehlt allerdings weiter eine Spur. „Wir drehen hier jetzt jeden Bauklotz um“, sagte der Feuerwehrsprecher. Der Einsatz wird begleitet von zwei Schlangenexperten.

Am Montag hatte eine Erzieherin die große Schlangenhaut in einem Karton im Keller des Gemeindehauses gefunden, in dem sich die Kindertagesstätte befindet. Die Feuerwehr ist seither im Einsatz und sucht nach dem Tier, das sich möglicherweise noch im Gebäude aufhält.

Gesamter Keller wegen der Schlange ausgebreitet

Bis zum Montagabend war zunächst der gesamte Keller ausgeräumt worden. Auf dem anschließend auf dem Boden verteilten Mehl haben die Experten allerdings am nächsten Tag keinerlei Spuren von etwaigen Bewegungen der Schlange feststellen können. „Wir gehen davon aus, dass die Schlange nicht im Keller ist“, sagte der Sprecher. Die Suche wurde am Dienstag in den übrigen Räumen von Kita und Gemeindehaus fortgesetzt. Der Kindergartenbetrieb wurde seit dem Fund ausgesetzt. Ab Mittwoch soll es aber wieder eine Notbetreuung in einem anderen Gebäude im Stadtteil Bochum-Höntrop geben.

RND/dpa

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