Feuerwehr rettet verschütteten Arbeiter aus Baugrube

  • Ein Bauarbeiter, der in einer Baugrube verschüttet war, konnte am Mittwoch von der Feuerwehr Hamburg gerettet werden.
  • Die Rettung gestaltete sich als sehr schwierig.
  • 35 Einsatzkräfte waren vor Ort, um dem Mann zu helfen.
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Hamburg. Die Feuerwehr hat am Mittwoch in Hamburg-Eimsbüttel einen in einer Baugrube verschütteten Arbeiter gerettet. Der 41-Jährige steckte in dem drei Meter tiefen Schacht fast bis zum Hals im festen, feuchten Bausand und war zwischen der Hauswand und einem Schalbrett eingeklemmt. Nach Angaben der Feuerwehr war die Rettung sehr schwierig. 35 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Es wurde den Angaben zufolge ein sogenannter Sicherungsverbau errichtet, um sich dem Verschütteten zu nähern. Ein Bagger konnte zur Rettung nicht eingesetzt werden, da es in der Folge wohl zum Nachsacken von weiterem Sand gekommen wäre. Die Einsatzkräfte hätten nur mit kleinen Klappspaten und Schaufeln den Sand aus der Baugrube und vom Arbeiter weg befördern können, teilte die Feuerwehr weiter mit. Der Bauarbeiter sei ansprechbar gewesen, aber zunehmend unterkühlt. Erst nach zwei Stunden gelang es, den Eingeklemmten zu befreien. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, unter anderem wegen des Verdachts einer Handgelenksfraktur.

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Zwei Männer bei Einsturz tödlich verletzt

Am Dienstag war in Hamburg-St.-Pauli an einem Rohbau ein Baugerüst eingestürzt. Dabei krachten Fassadenteile in die Tiefe. Zwei Männer wurden unter den Trümmerteilen begraben und starben an ihren Verletzungen. Drei weitere Arbeiter wurden zum Teil schwer verletzt.


RND/dpa

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