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Feuerwehr rettet Pferd – Tier muss wenig später eingeschläfert werden

  • Ein Pferd liegt im lippischen Leopodshöhe in einem Bach und droht zu ertrinken.
  • Die Feuerwehr versucht, das geschwächte Tier zu retten.
  • Die ehrenamtlichen Helfer ziehen das Pferd aus dem Wasser, am Ende muss es dennoch eingeschläfert werden.
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Leopoldshöhe. Ein Pferd liegt im lippischen Leopoldshöhe im rund 20 Zentimeter tiefen Wasser. Wie die „Lippische Landes-Zeitung“ berichtet, droht das Tier zu ertrinken. Die Freiwillige Feuerwehr rückt an und versucht das geschwächte Tier aus dem Bach zu retten und leitet dazu extra das Wasser aus dem Ebelsbach um das Pferd herum.

Nahezu trockengelegt, ziehen die Retter das entkräftete Tier schließlich aus dem Wasser. An Land versuchen die Feuerwehrleute, das geschwächte Pferd aufzurichten – allerdings ohne Erfolg. Am Abend muss das Tier eingeschläfert werden.

Rettung nicht einfach

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„Diese großen Tiere werden irgendwann von ihrem eigenen Gewicht erdrückt, wenn sie nicht selbst aufstehen können", sagt Birgit Niekamp, Großtierretterin der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe und selbst Reiterin. Dabei werde der Kreislauf der Tiere schwach. Unklar ist, wie lange das Tier schon im Ebelsbach gelegen habe. Die Rettung eines Pferdes, das sich in einer solchen Situation befindet, sei laut Niekamp nicht einfach, da Pferde Fluchttiere seien. Aus diesem Grund könne es auch vorkommen, dass sich Pferde trotz der brenzligen Lage wehren.

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RND/mw