Feuer in Südkalifornien treibt Tausende aus ihren Häusern

  • Nach monatelangen heftigen Bränden in Südkalifornien war es ruhiger geworden - doch jetzt flammen die Feuer wieder auf
  • Trockenes Wetter und starke Winde verstärken die Ausbreitung des der Flammen.
  • 25.000 Menschen haben vorsorglich ihre Häuser verlassen.
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Los Angeles. Und schon wieder brennt es in Kalifornien: Ein schnell um sich greifendes Feuer hat Menschensüdöstlich von Los Angeles aufgeschreckt. Das sogenannte Bond-Feuer im Bezirk Orange County breitete sich am Donnerstag wegen heftiger Winde schnell aus. Etwa 25.000 Menschen hätten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen, teilte die Feuerwehr mit.

Starke Winde und trockenes Wetter

Am Donnerstagabend (Ortszeit) erfasste der Brand eine Fläche von rund 29 Quadratkilometern und war erst zu zehn Prozent unter Kontrolle. In Südkalifornien warnten die Behörden vor starken Santa-Ana-Winden, die vor allem im Herbst und Winter auftreten. In der Nacht zum Freitag erreichten sie laut Meteorologen Geschwindigkeiten von bis zu 95 Meilen pro Stunde (gut 150 km/h), wie der TV-Sender ABC berichtete. Für die kommenden Tage wird weiterhin sehr trockenes Wetter mit starkem Wind erwartet.

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Ein Hase flieht vor Flammen und Rauch, während der Bond-Feuer in Orange County. © Quelle: Noah Berger/FR34727 AP/dpa

Die diesjährige Waldbrandsaison in dem Westküstenstaat ist die flächenmäßig verheerendste seit Beginn der Aufzeichnungen. Heftige Feuer in vielen Teilen Kaliforniens haben schon mehr als 16 100 Quadratkilometer Wald und Nutzland verkohlt. Besonders schwer wüteten die Brände von Mitte August bis Ende Oktober. Bei anhaltender Trockenheit und starken Winden ist eine weitere Zerstörung im Dezember zu befürchten. Mehr als 30 Menschen kamen ums Leben, über 10 000 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.

RND/dpa

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