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Fast 500 Kilo Kokain geschmuggelt: Sechs Männer müssen mehrere Jahre in Haft

  • Das Landgericht Memmingen hat am Montag sechs Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
  • Die Angeklagten mussten sich wegen Beihilfe zum Schmuggel von fast 500 Kilo Kokain verantworten.
  • Ein Spezialeinsatzkommando hatte die sechs Männer im Dezember 2019 festgenommen.
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Memmingen. Wegen Beihilfe zum Schmuggel von fast 500 Kilo Kokain sind sechs Männer am Montag zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Memmingen sah es als erwiesen an, dass die Gruppe die in Bananenkisten transportierten Drogen im Wert von rund 50 Millionen Euro aus der Reifekammer eines Obsthandels im bayerischen Neu-Ulm bergen und an Hintermänner einer organisierten Bande liefern sollte. Vier der Angeklagten wurden zu sechs Jahren Haft, zwei weitere wegen Vorstrafen zu sieben Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ein Spezialeinsatzkommando hatte die sechs Männer im Dezember 2019 festgenommen, kurz nachdem fünf von ihnen in die Reifekammer eingebrochen waren. Ein weiterer Mittäter konnte flüchten. Die Angeklagten hatten vor Gericht zwar ihre Tatbeteiligung gestanden. Woher das Kokain kam, an wen es verkauft werden sollte und wer die Helfer angeworben hatte, blieb aber unklar. Vorsitzender Richter Christian Liebhart betonte: „Die Hinterleute sitzen woanders.“

RND/dpa

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