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Familientragödie: Alle drei Kinder leiden an derselben Krebserkrankung

  • Tristen, Caison und Carter haben Augenkrebs seit ihrer frühesten Kindheit.
  • Ihre Familie hat ihr Haus in Atlanta verkauft, um die Therapiekosten zahlen zu können.
  • Im Netz haben sie einen Spendenaufruf gestartet.
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Atlanta. Tristen (5), Caison (3) und Carter (7 Monate) sind Geschwister – und alle haben Augenkrebs. Die Familientragödie aus Atlanta (USA) bewegt gerade viele Menschen, seit US-Medien über das Schicksal der drei Kinder berichten.

Laut einem Bericht von CNN war auch Mutter Angie als Kind an Augenkrebs erkrankt, hat diesen aber besiegt. Sie habe gewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, den Augenkrebs zu vererben, bei 50 Prozent liegen würde. Als aber alle drei Kinder die Diagnose im frühen Kindesalter bekamen, sei sie schockiert gewesen.

Bei ihrem jüngsten Kind Caison sei der Krebs auf der Netzhaut erst im Dezember entdeckt worden. Er macht seit letztem Monat eine Chemotherapie. Diese Form von Krebs ist recht selten: Laut der Kinderkrebsinfo erkranken in Deutschland pro Jahr circa 40 Kinder unter 15 Jahren am Augenkrebs.

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Umzug wegen zu hohen Therapiekosten

Je eher der Krebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Um die hohen Behandlungskosten für ihre drei Kinder bezahlen zu können, haben Angie und ihr Mann Aaron ihr Haus in Atlanta verkauft und sind wieder bei ihren Eltern eingezogen. “Wir müssen Opfer bringen”, sagt Aaron dem Sender. Zusätzlich hat die Familie hat einen Spendenaufruf im Internet geschaltet, der durch die Decke ging. Laut Aaron sei “die GoFundMe-Seite explodiert”.

“Die Krankheit hat sie stärker gemacht”

Carter sei noch mitten in der Chemotherapie, aber seinen beiden älteren Geschwistern ginge es gut. Der fünfjährige Tristen möchte sogar später selbst Arzt werden und in der Krebsforschung arbeiten. Mutter Angie sieht die Zukunft ihrer Kinder optimistisch: “Die Krankheit hat sie stärker gemacht. Sie können mit anderen darüber reden und andere krebskranke Kinder ermutigen und stärken”, sagt sie in dem Bericht.

RND



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