Falschgeld aus dem Darknet: Durchsuchungen in neun Bundesländern

  • Die Polizei hat in neun Bundesländern Wohnungen durchsucht.
  • Es besteht der Verdacht auf Falschgeldbeschaffung im Darknet.
  • Festnahmen gab es jedoch nicht.
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Frankfurt/Main. In neun Bundesländern, darunter in Bayern, haben Ermittler mehrere Wohnungen wegen des Verdachts der Falschgeldbeschaffung im Darknet durchsucht. In München gab es drei, im Landkreis Augsburg eine Aktion, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Montag mitteilte.

Demnach sollen 20 Verdächtige im Alter von 15 bis 59 Jahren auf illegalen Plattformen im Darknet Falschgeld erworben haben. Bei den Durchsuchungen in Deutschland handelte es sich um eine gemeinsame Aktion der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität und des Bundeskriminalamts. Unter anderem wurden Falschgeld, Computer, Betäubungsmittel und gefälschte Ausweise sichergestellt, Festnahmen gab es nicht.

Herstellt in Portugal

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Die Tatverdächtigen sollen sich das Falschgeld zwischen Dezember 2018 und Juli 2019 beschafft haben. Dabei handelte es sich den Angaben zufolge um 50- und 10-Euro-Scheine. Hergestellt wurden die falschen Scheine in Portugal, fünf mutmaßliche Hersteller und Verkäufer wurden bereits im Sommer festgenommen.

RND/dpa

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