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Fall George Floyd: Separater Prozess für hauptangeklagten Polizisten

  • Der Tod des Schwarzen George Floyd hatte in den USA heftige Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst.
  • Jetzt entschied ein Richter, dass sich der wegen Mordes angeklagte ehemalige Polizist in einem separaten Prozess verantworten muss.
  • Grund ist die Corona-Pandemie.
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Minneapolis. Der Ex-Polizist, der vor dem Tod des Schwarzen George Floyd minutenlang sein Knie gegen dessen Hals gedrückt hatte, wird ein separates Verfahren erhalten und nicht gemeinsam mit den drei weiteren angeklagten Polizisten vor Gericht stehen. Der Richter Peter Cahill begründete seine Anordnung vom Dienstag mit räumlichen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Der Prozess gegen Derek C. werde im März beginnen und im Sommer werde es ein gemeinsames Verfahren gegen die drei anderen Beamten geben, ging aus den Anordnungen hervor, die im Bezirksgericht von Hennepin County eingereicht wurden.

Videoaufnahme des Vorfalls löste Proteste aus

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Floyd hatte vor seinem Tod geklagt, dass er nicht atmen könne, als der Weiße Derek C. sein Knie gegen den Hals des Schwarzen presste, der in Handschelle am Boden lag. Eine Videoaufnahme des Vorfalls in den USA fand rund um die Welt Beachtung und löste Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus aus.

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Die drei anderen Polizisten waren bei dem Vorfall ebenfalls zugegen und werden der Beihilfe beschuldigt.

RND/AP

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