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Fall George Floyd: Angeklagter Polizist sagt vor Gericht nicht aus - Plädoyers am Montag

  • Der angeklagte Polizist, der bei einem aggressiven Polizeieinsatz den Tod des Schwarzen George Floyd verursacht haben soll, wird vor Gericht nicht aussagen.
  • Das Gericht hatte die Beweisaufnahme geschlossen, ohne Derek Chauvin in den Zeugenstand zu rufen.
  • Damit steuert der Strafprozess auf ein Urteil zu.
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Minneapolis. Der Strafprozess um den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz steuert auf ein Urteil zu. Am Donnerstag beendeten die Verteidiger des angeklagten Ex-Polizisten Derek Chauvin ihre Beweisführung, ohne diesen in den Zeugenstand zu rufen. Der Angeklagte hatte zuvor das Gericht informiert, dass er nicht aussagen werde.

Nach den Abschlussplädoyers am Montag müssen die Geschworenen das Urteil fällen.

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Eine Chronologie: Was passierte im Fall George Floyd?
3:01 min
Der Prozess um die Tötung von George Floyd hat begonnen. Angeklagt ist unter anderem der Ex-Polizist Derek Chauvin. Eine Chronologie der Ereignisse.  © Lea Drabent/Reuters
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Tod von George Floyd löste weltweit Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus

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Dem 45-jährigen Weißen Chauvin wird vorgeworfen, den Tod des Schwarzen Floyd am 25. Mai 2020 herbeigeführt zu haben, indem er diesem knapp neuneinhalb Minuten lang sein Knie gegen den Hals drückte. Videoaufnahmen, auf denen der von Chauvin und weiteren Beamten gefesselte Floyd klagt, dass er nicht atmen könne, und auf denen zu sehen ist, wie er sich schließlich nicht mehr rührt, hatten in den USA und weltweit Proteste ausgelöst.

RND/AP

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