Fall Breonna Taylor: Menschen gehen erneut auf die Straße

  • Auch am Sonntagabend sind in Louisville erneut Menschen gegen die umstrittene Justizentscheidung im Fall Breonna Taylor auf die Straße gegangen.
  • Die Schwarze starb im März durch Kugeln der Polizei.
  • Zuletzt entschied eine Jury, die beteiligten Polizisten nicht direkt anzuzeigen.
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Louisville. Den fünften Abend in Folge sind am Sonntag in Louisville wieder Menschen gegen die umstrittene Justizentscheidung im Fall Breonna Taylor auf die Straße gegangen.

Sie versammelten sich im Jefferson Square Park, der als “Breonnas Park” bezeichnet wird, und riefen ihren Namen, wie “The Courier Journal” berichtete. Bürgermeister Greg Fisher drängte die Leute etwa eine Stunde vor Beginn der Sperrstunde, nach Hause zu gehen.

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Zwei US-Polizisten bei Anti-Rassismus-Protesten in Louisville angeschossen
0:44 min
Eine umstrittene Gerichtsentscheidung im Fall Breonna Taylor hat zu erneuten Protesten in Kentucky geführt.  © Reuters

Die Schwarze Breonna Taylor war am 13. März in ihrer eigenen Wohnung in Louisville erschossen worden, als Polizisten diese im Rahmen einer Drogenrazzia stürmten. Eine Geschworenenjury hatte sich am Mittwoch gegen eine Anklage der beteiligten Beamten entschieden. Ein Polizist wurde allerdings wegen mutwilliger Gefährdung ihrer Nachbarn angeklagt.

RND/AP

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