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Extremwetter in Deutschland: Was der ganze Schnee mit dem Luftdruck zu tun hat

  • Besonders Norddeutschland versinkt gerade im Schnee - ein ungewohntes Bild.
  • Doch woher kommt das extreme Wetter plötzlich?
  • Zu tun hat das mit dem sogenannten Polarwirbel-Split und dem hohen Luftdruck.
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Berlin. Heftige Schneestürme, Eisregen und klirrende Kälte: Eine Ursache für den ungewöhnlich starken Wintereinbruch in weiten Teilen Deutschlands ist unter anderem der hohe Luftdruck, der vom Nordmeer bis ins östliche Mitteleuropa herrscht. Dadurch fließt extrem kalte Luft aus der Polarregion direkt in den Norden Deutschlands.

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Schnee in Dresden: Passanten beim Morgenspaziergang am Elbufer vor der Kulisse der Altstadt.  @ Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil

DWD-Sprecher Andreas Friedrich verwies am Sonntag auf den sogenannten Polarwirbel-Split. Normalerweise bewegt sich dieser Luftwirbel kreisförmig direkt über der Region des Nordpols - daher auch der Name. Der Wirbel verstärkt sich regelmäßig im Winter, wenn kein Sonnenlicht die Atmosphäre dort erwärmen kann und diese sich zunehmend abkühlt, was zu einem Druckabfall in der Höhe führt.

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Norddeutschland - nach Schnee und Eis kommt der Kälteschock
1:00 min
Besonders Norddeutschland versinkt gerade im Schnee - ein ungewohntes Bild.  © RND
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Arktische Luftmassen stoßen weit in den Süden vor

Kommt es zu einem „Ausbruch“, teilt sich der Wirbel und kann sich verlagern. „So einen Ausbruch gibt es immer wieder mal - aber diesmal erwischt es uns voll“, sagte Friedrich. So gelinge es den kalten arktischen Luftmassen, weit in den Süden vorzustoßen, so dass auch Norddeutschland betroffen ist.

RND/dpa

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