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  • Explosion in Berlin, Schöneberg: Unbekannter Gegenstand detoniert - eine Person leicht verletzt

Unbekannter Gegenstand in Berlin explodiert: Häuser evakuiert, ein Verletzter

  • In der Nacht zu Mittwoch ist im Berliner Stadtteil Schöneberg ein unbekannter Gegenstand explodiert.
  • Fensterscheiben und Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Teile beschädigt, sowie ein 60-jähriger Mann verletzt.
  • Einige Bewohner wurden vorübergehend in Sicherheit gebracht.
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Berlin. Eine heftige Explosion hat in Berlin-Schöneberg Fensterscheiben und Autos beschädigt und einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 1 Uhr detonierte ein Gegenstand, der am Fuß eines Baustellenschilds in der Fritz-Reuter-Straße abgelegt war, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein 60-jähriger Mann wurde durch umherfliegende Teile des Verkehrsschildes leicht am Bein verletzt.

Ob es sich um einen illegalen Silvesterböller oder um einen selbstgebastelten oder militärischen Sprengsatz handelte, war zunächst noch unklar. Bislang gebe es keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat, sagte eine Polizeisprecherin. Auch zu anderen Motiven oder möglichen Verdächtigen sei noch nichts bekannt.

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Die Ermittlungen der Kriminalpolizei stünden erst am Anfang. Sprengstoffexperten und Kriminaltechniker vom Landeskriminalamt (LKA) würden den Fall untersuchen. Die Polizei sprach von einem erheblichen Sachschaden durch die Druckwelle.

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Explosion in Berlin-Schöneberg - ein Mensch verletzt
1:02 min
In der Nacht zu Mittwoch ist im Berliner Stadtteil Schöneberg ein unbekannter Gegenstand explodiert.  © dpa

Polizei und Feuerwehr hatten in der Nacht die Straße abgesperrt und zwei Mietshäuser nahe der Explosionsstelle evakuiert. Die Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden in einem bereitgestellten Bus der Feuerwehr untergebracht, twitterte die Polizei. Zahlreiche Polizisten und Feuerwehrleute waren vor Ort, die Polizei sprach von rund 30 Einsatzkräften. Fotos zeigten Polizisten, die die Umgebung untersuchten und Fundorte von Trümmern auf der Straße markierten.

RND/dpa

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