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Explosion eines Rettungswagens mit 16 Verletzten – erste Erkenntnisse zur Ursache

  • In Bad Segeberg ist am Montag ein Rettungswagen explodiert.
  • Wegen der Vorsichtsmaßnahmen der Einsatzkräfte gab es keine Schwerverletzten.
  • Nun liegen erste Erkenntnisse zur Ursache vor.
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Bad Segeberg. Die Explosion eines Rettungswagens am Montag in Bad Segeberg hat die Kriminalpolizei vor ein Rätsel gestellt. In der Fahrerkabine hatte sich ein Feuer ausgebreitet, noch während die Feuerwehr den Brand löschte, kam es zu einer Explosion, die die Einsatzkräfte zu Boden drückte. 16 Menschen wurden dabei leicht verletzt. „Also ich kann mich nicht erinnern, dass wir so einen Fall je hatten. Es gab vielleicht mal einen Motorraumbrand, aber so was noch nie“, sagt Christian Mandel, Sprecher der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RkiSH) gegen über den „Lübecker Nachrichten“ (LN).

Das Feuer könne an jeder Stelle im Wagen begonnen haben und sich dann durchgefressen haben, meint Mandel. Denn nicht nur der Motor sei betroffen gewesen, sondern auch der Patienten- und Behandlungsraum des Rettungswagens.

Löschfahrzeuge wurden in weitem Abstand abgestellt

Die Feuerwehr vermutet, dass im Behandlungsraum lagernde Sauerstoffflaschen, normalerweise genutzt bei der Patientenversorgung, der Grund für die Explosion gewesen sein könnten. Doch müsse dies noch geklärt werden, so Dennis Schubring, Sprecher der Bad Segeberger Feuerwehr, gegenüber den „LN“. Denn Sauerstoff nährt ein Feuer – dazu stehen die Flaschen unter einem enormen Druck.

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Dass es keine Schwerverletzten bei der Explosion gab, liegt auch an den Vorsichtsmaßnahmen der Einsatzkräfte: Löschfahrzeuge habe die Feuerwehr mit besonders viel Abstand abgestellt.

RND/goe

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