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Expertinnen und Experten in Österreich schließen Seilbahnunglück wie in Italien aus

  • Bei einem Seilbahnunglück in Norditalien kommen 14 Menschen ums Leben.
  • Die Bremsen seien manipuliert worden, wie ein Verdächtiger am Mittwoch zugibt.
  • In Österreich könne so etwas nicht passieren, versichert der Vorsitzende des Technikerkomitees beim Fachverband Seilbahnen.
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Salzburg. Ein Seilbahnunglück wie in Italien ist nach Überzeugung von Expertinnen und Experten in Österreich nicht vorstellbar. Den Riss eines Zugseils ohne äußere Einwirkung schloss Christian Felder, Vorsitzender des Technikerkomitees beim Fachverband Seilbahnen, am Donnerstag am Rande eines Pressegesprächs in Salzburg aus. Auch eine absichtliche Abschaltung eines Sicherheitssystems könne in Österreich nicht passieren, sagte er. Das Land habe nicht nur eines der strengsten Seilbahngesetze weltweit mit regelmäßigen Kontrollen, sondern verfüge auch gut ausgebildetes Personal.

„Sicherheit ist die oberste Prämisse. Erst dann kommt die Wirtschaftlichkeit.“ Das beginne bei den täglichen Überprüfungen vor, während und nach dem Betrieb und gehe weiter bis zu den jährlichen Hauptrevisionen, so Felber. Dazu fänden alle paar Jahre genaue Materialkontrollen statt. Alle Überprüfungen werden dokumentiert und von den Behörden kontrolliert. Die 253 Seilbahnunternehmen in Österreich betreiben mehr als 1100 Seilbahnlagen.

In der norditalienischen Region Piemont waren am Sonntag beim Absturz einer Gondel westlich des Lago Maggiore insgesamt 14 Menschen ums Leben gekommen, nur ein kleiner Junge überlebte. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Ermittler vermuten, dass ein Mechanismus an der Gondel, der die Notbremse auslösen sollte, falls das Seil reißt, deaktiviert worden war. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.

RND/dpa

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