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  • Europapark reagiert auf Kritik an neuen Corona-Regeln – einheitliche Armbändchen

Geimpft oder getestet? Europapark ändert nach Kritik die Corona-Kennzeichnung

  • Neue Corona-Regelungen der Hotels am Europapark in Rust sorgen für Empörung.
  • Gäste wurden durch farbige Bändchen in geimpfte und ungeimpfte Besucher unterteilt.
  • Der Europapark hat inzwischen auf die scharfe Kritik reagiert, es gibt jetzt einheitliche Armbändchen.
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Rust. Der Europapark in Rust hat nach Kritik seine Regeln zum Infektionsschutz für Hotelgäste teilweise überarbeitet. Er passte am Donnerstag eine erst seit Montag geltende Kennzeichnung geimpfter, genesener und getesteter Besucher der Hotels rund um den Freizeitpark an. Um den Status der Gäste für Mitarbeiter auf möglichst unkomplizierte Weise kenntlich zu machen, hatten die Hotelgäste farbige Armbändchen erhalten, wie eine Sprecherin sagte. Dabei habe man Geimpfte oder Genesene sowie auf der anderen Seite ungeimpfte beziehungsweise getestete Besucher mit Bändern in verschiedenen Farben ausgestattet. Auf diese Weise hätten Mitarbeiter leicht erkennen können, dass Hotelgäste eine der drei Bedingungen – geimpft, genesen oder getestet – erfüllten, fügte die Sprecherin hinzu.

Ein Besucher des Europaparks trägt ein Bändchen, das ihn als Getestet, Geimpft oder Genesen ausweist. © Quelle: picture alliance/dpa

Kritiker hatten ihren Angaben zufolge moniert, durch die verschiedenen Farben lasse sich der Impfstatus erkennen, was datenschutzrechtlich problematisch sei. Auch bei Twitter trendete der Hashtag #Europapark am Donnerstagnachmittag, es fand sich viel Kritik an der Regelung.

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Der Europapark reagierte auf den Unmut und händigt seit Donnerstag Geimpften und Genesenen sowie Getesteten die Armbänder bei ihrer Ankunft in der gleichen Farbe aus. Diese wechselten aber täglich.

Es sei zu keiner Zeit das Anliegen gewesen, eine bestimmte Gruppen zu stigmatisieren, teilte die Sprecherin mit. „Es ging lediglich darum, eine möglichst praktische und überschaubare Lösung zu finden“, fügte sie hinzu.

Beschwerden über Gedränge: Europapark achtet auf Maskenpflicht und Abstand

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Mit Blick auf den Infektionsschutz in der Corona-Pandemie sorgen mittlerweile auch speziell geschulte Mitarbeiter im Europapark für die Einhaltung von Abständen und Maskenpflicht. Dem ging voraus, dass sich Besucher in der vergangenen Woche über hohe Auslastung und Gedränge in dem Vergnügungspark beschwert hatten.

Ein Sprecher des Freizeitparks sagte, es seien innerhalb der vergangenen Woche etwa hundert E-Mails mit Beschwerden eingegangen. Schätzungsweise hätten während dieser Zeit täglich etwa 24.000 Menschen den Park nordwestlich von Freiburg besucht. „Die Zahl der Beschwerden relativiert sich zwar vor dem Hintergrund, dass innerhalb von sieben Tagen etwa 168.000 Besucher auf dem Parkgelände unterwegs waren. Wir nehmen die Sache aber ernst und versuchen durch regelmäßige Kontrolle Gedränge zu verhindern”, sagte er.

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Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Der Sprecher wies darauf hin, dass der Park maximal 24.000 Menschen am Tag einlässt, obwohl es zurzeit keine Obergrenze gebe. In den vergangenen Tagen seien neue Zugangsregeln erlassen worden. So müssen Erwachsene geimpft, getestet oder genesen sein. Schüler und Kinder seien davon ausgenommen.

Die Vergnügungsstätte war aufgrund der Corona-Pandemie monatelang geschlossen und hatte erst im Mai wieder den Betrieb aufgenommen.

RND/dpa/seb

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