Polizei löst Party in Essen auf: Bundesligaspieler unter den Feiernden

  • In Essen feiern 23 Personen eine Party in einem coronabedingt geschlossenen Lokal.
  • Die Polizei löst die nicht erlaubte Feier auf, die Gäste erhalten eine Anzeige.
  • Unter den Feiernden war auch ein Bundesligafußballer von Borussia Mönchengladbach.
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Essen. Eine Party mit 23 Männern und Frauen hat die Polizei am Wochenende in einem eigentlich coronabedingt geschlossenen Ausflugslokal am Essener Baldeneysee aufgelöst. Wie die Polizei am Montag berichtete, hatten die Beamten am frühen Sonntagmorgen 15 Frauen und 8 Männer im Alter von 21 bis 41 Jahren angetroffen. Ein Polizeisprecher bestätigte einen Bericht der WAZ, dass unter den Männern auch ein Profifußballer einer Mannschaft aus der 1. Bundesliga war. Laut „Sportbuzzer“ handelt es sich dabei um Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach. Wie der Klub demnach am Montag bekanntgab, schmiss der aktuelle Tabellen-Achte den Angreifer aufgrund eines Verstoßes gegen die Corona-Regeln aus dem Kader für das kommende Spiel gegen Werder Bremen.

Die Männer und Frauen hätten sich offensichtlich zu einer Party verabredet, erklärte die Polizei. „Es wurden weder Abstände eingehalten noch eine Mundnasenbedeckung getragen“, sagte der Sprecher. Eine üblicherweise von Passanten einsehbare Glasfront war mit rotem Tuch vor neugierigen Blicken geschützt. Die Beamten entdeckten außerdem leere Gläser, alkoholische Getränke, Wasserpfeifen, Snacks und eine Musikanlage. Keiner der Feiernden sei in Essen wohnhaft, hieß es weiter. Sie seien größtenteils aus dem Raum Düsseldorf, Köln und Stuttgart gekommen. Alle 23 erhielten eine Anzeige und mussten das Lokal anschließend verlassen.

Party möglicherweise im Zusammenhang mit Sportereignis

Ob der Betreiber der Gastronomie von der Party wusste und warum dort eingeladen wurde, wird noch ermittelt. „Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit einem Sportereignis einige Stunden zuvor“, so die Polizei weiter.

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Die Party flog auf, nachdem sich Anwohner über lautstarke Musik und Stimmen beschwert hatten. Bei einem ersten Einsatz gegen Mitternacht hatten die Polizisten noch keine Hinweise auf eine große Party entdecken können. Erst bei einem zweiten Einsatz zweieinhalb Stunden später wurde dann die Feier entdeckt.

RND/dpa

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