Escobar-Neffe findet in Wandversteck knapp 18 Millionen Dollar

  • Ein Neffe von Pablo Escobar findet fast 30 Jahre nach dessen Tod knapp 18 Millionen Dollar in einem Wandversteck.
  • Zudem stößt er auf weitere Gegenstände des ehemaligen kolumbianischen Drogenbarons.
  • Er sei bei seiner Inspizierung einer Eingebung gefolgt.
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Der berüchtigte ehemalige kolumbianische Drogenboss Pablo Escobar ist seit knapp 27 Jahren tot – doch er macht noch immer von sich reden. Im jetzigen Falle durch einen Geldfund in seiner damaligen Wohnung in Medellin. Sein Neffe Nicolás Escobar entdeckte dort ein Wandversteck, wie die “FAZ” mit Berufung auf kolumbianische Medien berichtet.

Er hatte eine “Eingebung”, deshalb die Wand geöffnet und dort einen Hohlraum gefunden. Und er stieß auf noch mehr verborgene Schätze. Neben den zum Teil vermoderten Geldscheinen waren dort eine Schreibmaschine, Satellitentelefone und eine Kamera versteckt.

Kolumbien will raus aus Escobars Schatten

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Escobar und sein Drogenkartell dominierten in den 1980er-Jahren den internationalen Kokainschmuggel und waren für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Nachdem Escobar dem kolumbianischen Staat den Krieg erklärt hatte, wurde er 1993 von der Polizei erschossen. Wegen seiner Spenden für Bewohner von Elendsvierteln gilt er noch immer zahlreichen Menschen als Held.

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Der Kult um Escobar erreichte durch die Netflix-Serie “Narcos” einen neuen Höhepunkt. In Kolumbien wird die Faszination wegen der verheerenden Gewalt des Medellín-Kartells äußerst kritisch gesehen. Das Land will raus aus Escobars Schatten.

RND/ak mit dpa

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