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Ermittlungen: Kinderpornografie auf Laptop von Grundschullehrer gefunden

  • In Hamburg hat die Staatsanwaltschaft gegen einen Grundschullehrer ein Verfahren eingeleitet, da auf seinem Privatlaptop kinderpornografisches Material gefunden wurde.
  • Ein IT-Experte hatte es bei einer Reparatur entdeckt und die Behörden alarmiert.
  • Der Beschuldigte befindet sich mangels Haftgründen auf freiem Fuß.
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Hamburg. Die Hamburger Polizei ermittelt gegen einen Lehrer, auf dessen Privatlaptop große Mengen an kinderpornografischem Material gefunden wurde. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung am Mittwochnachmittag wurden weitere Datenträger gesichert, die nun ausgewertet werden. Zuerst berichtete das „Hamburger Abendblatt“ über den Fall. Der Mann soll laut einer Polizeisprecherin Lehrer an einer Grundschule im Hamburger Stadtteil Jenfeld sein, er selbst aber in Ohlsdorf wohnen.

Wie die „Hamburger Morgenpost“ weiter berichtet, habe sich der Beschuldigte bei der Durchsuchung kooperativ verhalten. „Er verbleibt mangels Haftgründen auf freiem Fuß“, wird die Polizeisprecherin zitiert. Ein IT-Experte soll die Beamten alarmiert haben, nachdem er bei der Reparatur des Laptops kinderpornografisches Material auf der Festplatte entdeckt hatte.

Lehrer wurde vom Unterricht suspendiert

Nun werde geprüft, ob der Mann das belastende Material, mehrere Terrabyte, weitergegeben hat und woher er diese bezog. Laut NDR hat die Staatsanwalt Hamburg ein Verfahren gegen den Beschuldigten eingeleitet. Ein Sprecher der Schulbehörde habe erklärt, dass in einem solchen Fall bis zur Klärung der Vorwürfe ein Lehrer vom Unterricht suspendiert werde und er auch keinen Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben dürfe.

RND/goe

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