Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

2G-Regel bei Weihnachtsmarkt in Erfurt – Dutzende Händler sagen ab

Die Eröffnung des Thüringer Weihnachtsmarkts im Jahr 2019.

Erfurt.Der Weihnachtsmarkt in Erfurt ist eine in ganz Deutschland bekannte Größe der Adventszeit. Nachdem der Markt im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, öffnet er am 23. November nun wieder seine Pforten – allerdings nur für Besucherinnen und Besucher, die entweder vollständig gegen Corona geimpft oder von der Krankheit genesen sind.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wie die Stadt auf ihrer Website mitteilt, sind Kinder unter sechs Jahren von der Regelung ausgenommen – sie dürfen den Erfurter Weihnachtsmarkt ganz ohne Nachweis betreten. Ältere Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können den Markt nach Vorlage eines negativen Testzertifikats aus der Schule besuchen.

Bis zu 10.000 Menschen können auf dem Domplatz feiern

„Wir sind bemüht, das ‚alte‘ Leben zurückzubringen“, so der Oberbürgermeister von Erfurt, Andreas Bausewein (SPD) auf der Homepage der Stadt. Ein Weihnachtsmarkt ohne Abstand und Masken, wie er jetzt geplant werden kann, sei dafür ein gutes Beispiel.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bis zu 10.000 Besucherinnen und Besucher sollen zeitgleich auf dem eingezäunten Domplatz feiern können. Damit auch wirklich nur Geimpfte und Genesene Zutritt erhalten, sind vier Eingänge und insgesamt 30 Schleusen geplant, wo die Dokumente kontrolliert werden sollen.

70 Buden ziehen Teilnahme zurück

Ungeimpfte sollen vom Weihnachtsmarkt jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden – so sollen beispielsweise auch am Rathaus, auf der Schlösserbrücke und am Anger Stände aufgebaut werden. Allerdings soll deren Angebot nur zum Flanieren und nicht zum Verweilen einladen. Außerdem darf an diesen Ständen im Gegensatz zu den Buden auf dem Domplatz kein Glühwein ausgeschenkt werden.

Bauseweins Vorhaben scheint jedoch nicht bei allen gut anzukommen. Wie die „Bild“ berichtet, haben 70 Händlerinnen und Händler ihre Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarkt zurückgezogen – unter anderem wegen fehlendem geimpften Personal, so die Zeitung. Dennoch steht der Oberbürgermeister dem Bericht der „Bild“ zufolge zu seinem Vorhaben: „Wir können nicht 70 Prozent der Bewohner bestrafen, weil der Rest die Pandemie verharmlost. Impfen ist die einzige Chance, in den nächsten Wochen heil durchzukommen.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RND/jaf

Mehr aus Panorama

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.