Beben der Stärke 7,6

Heftiges Erdbeben in Indonesien - Behörden geben Entwarnung

Das Erdbeben hat eine Schule auf der indonesischen Insel Java zerstört.

Das Erdbeben hat eine Schule auf der indonesischen Insel Java zerstört.

Jakarta/Darwin. Nach einem massiven Erdbeben im Osten von Indonesien haben die Behörden Entwarnung gegeben. Dem Katastrophenschutz des Inselstaates zufolge wurden keine Todesopfer verzeichnet. Jedoch habe das Beben der Stärke 7,6, das über Hunderte Kilometer Erschütterungen ausgelöst hatte, 124 Häuser und zwei Schulen beschädigt, sagte Behördensprecher Abdul Muhari am Dienstag. Ein Mensch wurde den Angaben zufolge verletzt. Am schlimmsten betroffen sei die Inselgruppe Tanimbar, die zu den Molukken gehört.

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Australien: Menschen fliehen in Panik aus Häusern

Die Erdstöße waren in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) auch in Australien deutlich spürbar. Einwohnerinnen und Einwohner aus Darwin im Norden von Down Under sprachen in sozialen Medien von den schwersten Erschütterungen seit Jahrzehnten. Menschen seien in Panik aus ihren Häusern geflohen, berichtete der australische Sender ABC. „Das ganze Haus hat gewackelt, alles hat gewackelt“, sagte Ann Gibb aus Darwin. So ein Beben habe sie noch nie erlebt.

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Die indonesischen Behörden hatten zunächst auch eine Tsunamiwarnung herausgegeben - aber die befürchteten Wellen an den Küsten blieben aus. Der Herd lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte relativ tief: 105 Kilometer unter dem Meeresboden. Die Beben mit den größten Zerstörungen passieren in der Regel deutlich näher an der Oberfläche. Mehr als 1000 Bewohnerinnen und Bewohner Nordaustraliens meldeten der geowissenschaftlichen Behörde, dass sie die Erschütterungen gespürt hätten.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

RND/dpa

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