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Er eilte von Weizsäcker zu Hilfe: Verletzter Polizist erneut operiert

  • Ein zufällig anwesender Polizist versucht noch, den tödlichen Messerangriff auf den Berliner Arzt Fritz von Weizsäcker zu verhindern.
  • Der 33-Jährige wird dabei selbst schwer verletzt.
  • Jetzt muss er erneut operiert werden.
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Berlin. Dem Polizisten, der beim Angriff auf den Arzt Fritz von Weizsäcker dazwischenging, geht es laut Polizei "den Umständen entsprechend". Der 33-Jährige habe nachoperiert werden müssen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Beamte sei aber nicht in Lebensgefahr. Er war privat beim Vortrag von Weizsäckers in der Schlosspark-Klinik gewesen und hatte den Angreifer überwältigt. Dieser attackierte den Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit einem Messer am Hals. Der 59 Jahre alte Mediziner starb noch vor Ort.

Der Polizist kam in ein Krankenhaus und wurde operiert. Sein Eingreifen verdiene "allergrößten Respekt", betonte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin. Man hoffe, dass sowohl seine schweren körperlichen als auch die seelischen Wunden "schnellstmöglich und vor allem vollständig verheilen".

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Fall von Weizsäcker: Verdächtiger offenbar psychisch krank
1:14 min
Einen wahnhaften Hass soll den Mörder des Berliner Chefarztes Fritz von Weizsäcker angetrieben haben. Nun soll er in einer Psychiatrie untergebracht werden.  © AFP
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Der Angreifer, ein 57-Jähriger aus Rheinland-Pfalz, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Wegen einer akuten psychischen Erkrankung erließ ein Richter am Mittwochabend einen sogenannten Unterbringungsbefehl - der Mann wurde in eine Psychiatrie gebracht. Wo sich diese befindet, sagt die Staatsanwaltschaft nicht. Das Motiv des Angreifers liege in einer "wohl wahnbedingten allgemeinen Abneigung des Beschuldigten gegen die Familie des Getöteten", hieß es von den Ermittlern.

RND/dpa

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