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  • Emsbüren: Brückeneinsturz auf Dortmund-Ems-Kanal - Schiffsverkehr gestoppt

Schiff bringt Brücke über Dortmund-Ems-Kanal zum Einstürzen

  • Ein Binnenschiff rammt auf dem Dortmund-Ems-Kanal am Morgen eine Brücke, das Bauwerk stürzt ein.
  • Menschen kommen nicht zu Schaden, aber der Kanal als Verbindung des östlichen Ruhrgebietes mit der Küste kann erst einmal nicht genutzt werden - es könnte dauern.
  • Der Schaden geht in die Millionen.
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Emsbüren. Beim Zusammenstoß eines Schiffes mit einer Brücke ist im Emsland das Bauwerk über den Dortmund-Ems-Kanal eingestürzt. Menschen wurden bei dem Unfall in der Gemeinde Emsbüren am Montag nicht verletzt, wie ein Polizeisprecher in Lingen mitteilte. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde nach dem Vorfall in dem betroffenen Teilstück eingestellt.

Das Schiff war auf dem Weg nach Süden, als es die Brücke unweit der Ortschaft Moorlage am Morgen gegen 9.15 Uhr rammte. Nach den ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Meppen dürfte das unbeladene Frachtschiff mit Heimatort Moers zu wenig Ballastwasser geführt haben, so dass der Bug zu weit aus dem Kanal ragte.

„Der Schaden dürfte in die Millionen gehen“

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„Wann und wie das im Wasser liegende Brückenelement geborgen werden kann, ist noch vollkommen unklar“, sagte Polizeisprecher Dennis Dickebohm am Mittag. „Der Schaden dürfte in die Millionen gehen.“ Zunächst hatte es irrtümlich geheißen, das Schiff habe einen Pfeiler der Brücke gerammt.

Kunkenmühler Brücke eingestürzt - Schiffsverkehr gestoppt

Die betroffene Kunkenmühler Brücke wurde 1954 gebaut und war über 60 Meter lang. Zuständig für den Bereich ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine. Nach einem Online-Bericht der „Lingener Tagespost“ gehörte das Bauwerk zu den weniger stark frequentierten Brücken über den Kanal, liegt jedoch an beliebten Radwegen. Der rund 225 Kilometer lange Dortmund-Ems-Kanal verbindet seit seiner Eröffnung 1899 das östliche Ruhrgebiet mit dem Seehafen von Emden. Der Unfallort liegt nur wenige Kilometer nördlich der Landesgrenze von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bei Kanalkilometer 131.

RND/dpa

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