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  • EM: Regenbogenwerbung von VW, Lieferando, Booking.com − eine einmalige Aktion?

VW, Lieferando, Booking: EM-Sponsoren werben in Regenbogenfarben

  • Bei der Fußball-EM haben mehrere große Sponsoren mit ihrer Regenbogenwerbung überrascht.
  • Dass sich Unternehmen gegen Homophobie positionieren, ist nicht neu.
  • Doch angesichts der Debatte um das Regenbogenstadion zum Ungarn-Fußballspiel bekommen die Statements eine besondere Relevanz.
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Beim EM-Spiel Wales gegen Dänemark war es nicht zu übersehen: Die Werbung großer EM-Sponsoren auf den Banden leuchtete in Regenbogenfarben, darunter Volkswagen, Lieferando, Booking.com sowie Tiktok und Heineken. Auch beim Achtelfinalspiele in Amsterdam und London waren einige Werbebanden und Schriftzüge bunt gefärbt.

Ein Volkswagen-Sprecher sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), man setze „bei allen acht EM-Achtelfinalspielen europaweit ein buntes Zeichen für Respekt und gesellschaftliche Verantwortung“. Für die nun anstehenden Viertelfinalspiele sei dies bisher nicht geplant. Bei weiteren Anlässen wolle sich der Konzern aber ebenfalls für Diversität in der Gesellschaft starkmachen.

Uefa begrüßt Regenbogenwerbung der EM-Sponsoren

Nach dem Uefa-Verbot, das Stadion in München zum Deutschlandspiel gegen Ungarn bunt anzustrahlen, haben die Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Vielfalt zu einer internationalen Debatte geführt. Hintergrund ist der Protest gegen ein Gesetz in Ungarn, wonach Jugendliche nicht über Homosexualität informiert werden dürfen. Die Uefa begründete das Regenbogenverbot für das Münchner Stadion mit dem politischen Hintergrund des Antrags.

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Jetzt begrüßt die Uefa die Regenbogenwerbung ihrer Geldgeber. Eine solche Entscheidung stehe jedem Sponsor frei und werde von der Uefa unterstützt. Der Fußballverband schreibt: „Wir glauben fest an gleiche Rechte für alle, dazu gehört auch die Unterstützung der LGBTQI+-Community“.

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Am Sonntagabend teilte die Uefa mit, dass sie den ungarischen Verband informiert habe, dass Flaggen mit einem Regenbogen nicht politisch und im Stadion erlaubt seien. Damit durften Fans derartige Fahnen mit zum Spiel der Niederlande gegen Tschechien in die Puskas Arena nehmen. Die Uefa wies auch niederländische Medienberichte zurück, dass Regenbogensymbole in der Fanzone der ungarischen Hauptstadt verboten seien.

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