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Eltern von Gabby Petito fordern ihren Verlobten auf, sich zu stellen

  • Die Eltern und Stiefeltern der getöteten Gabby Petito gaben auf einer Pressekonferenz die Gründung einer Stiftung bekannt.
  • Damit solle an die 22-Jährige erinnert und gleichzeitig anderen Familien von Vermissten geholfen werden.
  • Sie appellierten zudem an Gabbys Verlobten Brian Laundrie, sich endlich zu stellen.
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„Let it be“ trug Gabby Petito als Tattoo, nun haben auch ihre Eltern sowie ihre Stiefeltern sich diesen Spruch tätowieren lassen. Das zeigte die Familie auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter und Stieftochter traten die vier vor die Öffentlichkeit, um an Gabby zu erinnern, als einen Menschen, mit einem ansteckenden Lächeln und einer Liebe für das Leben, wie der Familienanwalt es ausdrückte. TMZ zeigte Videoausschnitte der Pressekonferenz.

Gabby Petito brach auf eine Van-Rundreise mit ihrem Verlobten Brian Laundrie auf, allerdings kehrte Anfang September nur er zurück. Kurze Zeit nachdem Gabby von ihrer Familie als vermisst gemeldet wurde, wurde ihre Leiche im Grand Teton National Park in Wyoming gefunden, die Ermittlerinnen und Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Brian Laundrie ist seit der öffentlichen Suche nach Gabby ebenfalls verschwunden. Inzwischen wird er per Haftbefehl gesucht.

„Sie haben uns nicht geholfen Gabby zu finden, sie werden uns nicht helfen, Brian zu finden“

Von dessen Familie erwarten die Eltern der getöteten 22-Jährigen keine Unterstützung. „Die Laundries haben uns nicht geholfen, Gabby zu finden. Sie werden uns sicher nicht helfen, Brian zu finden“, so der Anwalt. An Brian Laundrie richtete er die Bitte, sich dem FBI oder einer anderen Strafverfolgungsbehörden zu stellen.

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Die Familie von Gabby kündigte auch an, eine Stiftung in Gabbys Namen zu gründen, um damit anderen Familien von vermissten Personen Hilfe zu bieten. So solle ihre persönliche Tragödie vielleicht immerhin den positiven Effekt haben, dass anderen Menschen geholfen werden könne, so Gabby Petitos Stiefvater Jim Schmidt.

Leiche von Gabby Petito noch nicht freigegeben

Am Wochenende hatte es eine große Trauerfeier für die getötete Weltenbummlerin gegeben, die ihre Reise mit Hunderttausenden auf Instagram teilte. Doch eine Beerdigung steht noch aus, denn der Leichnam der jungen Frau ist noch nicht freigegeben. Schmidt sagte, die Familie hatte ursprünglich gehofft, Gabby schnellstmöglich nach Hause zu holen. Nun wüssten aber alle, dass sie sicher sei und man warte, bis alle Untersuchungen abgeschlossen seien.

RND/msk

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